So meisterst du Herausforderungen
Der Glaube, Schöpfer der eigenen Wirklichkeit zu sein, ist leicht, wenn alles gut läuft. Die wahre Stärke dieses Prinzips zeigt sich jedoch in schwierigen Zeiten. Eine Partnerschaft ist kein statisches Bild, sondern ein lebendiger Prozess mit Höhen und Tiefen. Statt in den Tiefen die Opferrolle einzunehmen, ist es gerade dann wichtig, sich daran zu erinnern, dass man die Macht hat, die Situation zu gestalten.
Die Herausforderung annehmen, nicht fliehen
Wenn Konflikte, Enttäuschungen oder Alltagsstress die Beziehung belasten, ist die erste Schöpfer-Handlung, die Situation anzuerkennen, anstatt sie zu verdrängen. Flucht oder passives Erleiden sind Reaktionen des Opfers. Der Schöpfer fragt sich: „Was will mir diese Situation sagen?“ oder „Welche Chance zur Weiterentwicklung liegt hier verborgen?“
Beispiel: Statt sich über die mangelnde Kommunikation des Partners zu beklagen, könnte ein Schöpfer-Gedanke sein: „Unsere Beziehung braucht gerade mehr Tiefe. Wie können wir einen Raum schaffen, in dem wir wieder offen sprechen können?“
Das eigene „Warum“ hinterfragen
Oft sind die Probleme in einer Beziehung nicht das, was sie auf den ersten Blick scheinen. Der Partner, der immer nur am Handy ist, wird vielleicht nicht aus Desinteresse so handeln, sondern weil er sich überfordert fühlt und eine Ablenkung braucht. Schöpfer seiner Wirklichkeit zu sein, bedeutet, die eigenen emotionalen Reaktionen zu hinterfragen. Warum bin ich so verletzt, wenn er am Handy ist? Geht es um fehlende Wertschätzung, oder um die Angst, nicht wichtig zu sein?
Die Macht der Innenschau: Wenn Sie die Ursache Ihrer eigenen Reaktion verstehen, können Sie diese selbst auflösen. Sie geben dem Partner nicht mehr die Schuld, sondern arbeiten an sich selbst. Das ist der ultimative Schöpfer-Akt in einer Beziehung.
Gemeinsam eine neue Wirklichkeit erschaffen
Die größten Krisen können zu den größten Wachstumschancen werden. Anstatt sich in getrennten Welten zurückzuziehen, können Sie als Schöpfer vorschlagen, die Herausforderung gemeinsam anzugehen.
Der neue Weg: Schlagen Sie eine neue Routine vor, die beiden guttut. Machen Sie gemeinsam einen Plan, wie Sie wieder mehr Nähe schaffen können. Das kann ein wöchentliches Gespräch sein, in dem beide in Ruhe erzählen, wie es ihnen geht, oder ein Hobby, das Sie zusammen beginnen. Indem Sie die Problemlösung aktiv in die Hand nehmen, demonstrieren Sie nicht nur die Macht des Schöpfers, sondern stärken auch das „Wir“-Gefühl der Partnerschaft.
Indem Sie in schwierigen Zeiten die Verantwortung für Ihre eigenen Gefühle und Reaktionen übernehmen und proaktiv Lösungen suchen, verwandeln Sie die Herausforderungen in einen fruchtbaren Boden für Wachstum – für sich selbst und für die Beziehung.





















