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Wir haben in unseren letzten Beiträgen viel über die Psychologie der Bindungen gelernt. Wir wissen jetzt, dass unsere frühen Erfahrungen unsere Beziehungsweisen prägen und wie sich die verschiedenen Bindungsstile – sicher, unsicher-vermeidend, unsicher-ambivalent und unsicher-desorganisiert – im Alltag zeigen können. Die gute Nachricht: Diese Muster sind nicht in Stein gemeißelt! Du hast die Macht, aktiv an ihnen zu arbeiten und eine sicherere Basis in deinen Beziehungen zu schaffen.
Aber wie genau geht das? Wie kommen wir von der Erkenntnis zur konkreten Veränderung? Hier sind praktische Strategien und Schritte, die dir helfen können:
Der erste und wichtigste Schritt ist, deine eigenen Muster zu erkennen. Ohne dieses Bewusstsein tappst du immer wieder in die gleichen Fallen.
Ein sicherer Bindungsstil bedeutet, die eigenen Gefühle wahrnehmen, halten und regulieren zu können. Du bist der Anker in deinem eigenen emotionalen Sturm.
Sicher gebundene Menschen können ihre Bedürfnisse klar ausdrücken und auch die Grenzen anderer respektieren.
Vertrauen wächst nicht über Nacht, sondern durch viele kleine, positive Erfahrungen.
Dein Gehirn lernt durch neue Erfahrungen.
Manchmal sind unsere Bindungswunden zu tief, um sie alleine zu heilen.
Die Arbeit an deinem Bindungsstil ist eine der wertvollsten Investitionen, die du in dich selbst und in deine Beziehungen tätigen kannst. Es ist ein Akt der Selbstliebe und der bewussten Beziehungsgestaltung. Es braucht Geduld und Mitgefühl mit dir selbst, aber die Belohnung ist eine tiefere, stabilere und wirklich wunderbare Verbindung – zu dir selbst und zu den Menschen, die dir wichtig sind.
Welcher dieser Schritte erscheint dir am schwierigsten, und welcher am vielversprechendsten? Teile deine Gedanken in den Kommentaren!
Ich habe ja schon in der Vergangenheit berichtet, dass ich All-In gegangen bin und eine grundlegende Veränderung in meinem Leben hervorrufen wollte.
Ich habe mit einem Visionboard gearbeitet, mir mein Ziel bildlich vorgestellt, reingefühlt, wie es sich anfühlt, wenn mein Wunsch sich erfüllt hätte und doch hat es mit der Umsetzung des Wunsches, zumindest bis jetzt, noch nicht ganz geklappt.
Ich bin in die Entspannung gegangen und habe mich auf die Erfüllung des Wunsches gefreut.
Klar, hat sich meine Sicht aufs Leben verändert, ich bin entspannter geworden, meine Bereitschaft sofort in Panik zu verfallen, konnte ich umwandeln, in mehr Gelassenheit gegenüber dem Leben. Ich bin innerlich ruhiger geworden, was mir ein besseres Lebensgefühl beschert hat.
Ich kann nicht sagen, dass sich gar nichts getan hat, denn ich durfte viele schöne Momente mit meiner Familie erleben und Dinge tun, wovon ich vorher dachte, dass ich sie mir finanziell nicht erlauben könnte.
Auch durfte ich für ein paar Tage in das Leben eintauchen, was ich mir eigentlich für mich selbst, sehr gut vorstellen könnte.
Dies hat mit meiner letzten Reise zu tun, obwohl ich ja zugeben muss, dass auch die, ganz anders geplant war. Eigentlich sollte es an einen ganz anderen Ort gehen, nämlich in die Toskana und doch hat es mich an die Küste der Normandie verschlagen.




Kurz geplant, dann Sachen eingepackt und los ging es. Eigentlich ganz spontan, obwohl ich ja genau damit meine Probleme habe. Denn eigentlich bin ich ein richtiger Kopfmensch und muss alles tausend mal überdenken, bevor ich etwas in Angriff nehme.
Ich durfte einen kleine Einblick in ein ganz anderes Leben erhaschen. Es war, als ob das Universum mich fragen wollte, ob diese Lebensweise wirklich die Richtige für mich ist.
In den letzten Jahren musste ich stets mit einer inneren Zerrissenheit kämpfen. Ich habe mir so sehr ein ganz anderes Leben gewünscht und habe mir geistig, verschiedene Lebensweisen angesehen. Doch auch in diesen Vorstellungen, sagte mir immer wieder eine innere Stimme (mein falsches Selbst), dass ich mir keinen anderen Lebensstandard leisten könnte, oder dass das einfach nicht mein Ding wäre.
Mein innerer Saboteur, oder mein falsches Ich, ist der Speicherort meines Bewusstseins, wo alle Zurückweisungen und meine Reaktion (Empfindungen und die daraus resultierende Gedanken) darauf abgespeichert sind. Er spult nur die Reaktionen meiner Vergangenheit ab, ober anders ausgedrückt, er ist ein erlerntes Gedankenmuster.
Wahrscheinlich, weil ich so lange an dieser falschen Realität festgehalten habe. Mein Bewusstsein muss lernen, dass diese Gefühle und Gedanken, die bei den erlebten Zurückweisungen gespeichert wurden, nicht der Realität entsprechen, sondern ganz allein auf einer Illusion beruhen.
Ja, ich habe auch gehofft, dass es schneller geht. Aber leider, wurde ich eines Besseren belehrt.
Aber ich gebe nicht auf, ich halte an meinen Träumen fest und glaube ganz fest an deren Realisierung.
Es gibt nur eine bewundernswerte Form der Imagination :
Sean O’Faolain
die Imagination, die so stark ist,
dass sie eine neue Wirklichkeit erzeugt,
dass sie Dinge geschehen lässt.
Hier habe ich noch ein weiteres Hörbuch gefunden, von Robert Betz.
Heute ist die Zeit der Transformation, wobei die größten Veränderungen „im Inneren“ sehr vieler Menschen stattfinden, in ihrem Bewusstsein und in ihren feinstofflichen Körpern.
Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich kein einziges Buch von ihm besitze, ich höre lediglich hin und wieder in seinem Youtube-Kanal rein. Vielleicht habe ich jetzt dein Interesse geweckt und du möchtest selbst mal vorbei schauen :
https://www.youtube.com/user/RobertBetzTV
Hier noch einen passenden Vortrag, in zwei Teilen, von Robert Betz :
Sei Du die Veränderung, die du Dir wünschst