Da ich ja gerne mal gefüllte Gyoza mache, habe ich mir einige neue Küchenhelfer besorgt :
Finde die Idee eigentlich ganz schön, die Gyoza auch mal in einer anderen Form zu machen. Wie sie dann rauskommen, kann ich dir erst zeigen, wenn ich sie herstelle.
Hier noch mal zur Erinnerung, meine ersten Gyoza (mit Rezept), die ich gemacht habe :
Aber da ja nicht jeder Tag Weihnachten ist, habe ich mir auch die „normalen“ Formen bestellt. Diese gab es gleich im Vierer-Pack :
Da ich ja das Problem mit dem Falten des Randes der Gyoza hatte, oder besser gesagt, noch nicht wirklich die Gewohnheit besitze, dachte ich mir, dass die neuen Formen mir dabei helfen könnten, dass es schneller geht.
Doch wenn ich mir das so überlege, ist das eigene Falten, dann doch eher ein Ausdruck von Liebe zum Essen und den Gästen. Nicht nur, weil es zeitlich länger dauert, sondern auch, weil es einen gewissen Grad an Geschick voraussetzt.
Heute wollte ich mal wieder Gyoza für mich und meine Tochter machen. Zumindest war das meine Idee.
Hier das Resultat :
Hat leider nicht ganz so geklappt, wie gewollt, dennoch schmecken sie gut. Natürlich wäre es leichter, sie beim Chinese oder Japaner zu bestellen, doch ab und zu fertige ich diese Teigtaschen gerne selbst her, auch wenn es zeitaufwendiger ist.
Falls du Interesse am Rezept hast, kannst du es hier nachlesen :
Hier kommt, wie angekündigt, das Rezept für die Gyoza :
Für den Teig brauchst du :
220 g Weizenmehl
1 TL Salz
160 ml heisses Wasser
Kartoffelstärke
Für die Füllung brauchst du :
200 g Schweinehackfleisch
300 g Spitzkohl
2 Stangen Frühlingszwiebeln
1 daumengrosses Stück Ingwer
1 Knoblauchzehe
1/2 Tasse heisses Wasser
1 TL Hühnerbrühenpulver
2 TL Salz
1 EL Sesamöl
1 EL Sojaöl
schwarzer Pfeffer
etwas Oel
Für den Teig vermischst du zuerst das Weizenmehl und das Salz in einer großen Schüssel. Nach und nach das heiße Wasser dazugeben. Ich habe das Kneten der Küchenmaschine überlassen, so 5 Minuten lang, dann den Teig zu einer Kugel geformt und mit einem feuchten Handtuch bedeckt bei Zimmertemperatur für ca. 30 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit kannst du dich um die Füllung für die Gyoza kümmern. Dazu das Hühnerbrühenpulver in 30 ml lauwarmen Wasser auflösen. Den Spitzkohl, die Frühlingszwiebeln, die Knoblauchzehe und den Ingwer klein hacken (Ich habe den Ingwer weggelassen, ausserdem habe ich die doppelte Menge gemacht).
Das Gemüse und das Hackfleisch in eine große Schüssel geben und mit den Händen vermengen.
Dann kannst du die Masse mit der Hühnerbrühe, Sesamöl, Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken und alles noch einmal gut verkneten.
Jetzt kannst du den Teig in 4 Stücke teilen und jedes Stück zu einer langen Rolle formen. Jede Rolle mit einem Messer in 8-10 gleich große Stücke teilen.
Dann kannst du jedes Stück zu einer kleinen Kugel formen. Jede Kugel mit einer Hand plattdrücken und die Oberfläche mit Kartoffelstärke bemehlen. Mit Hilfe eines dünnen Nudelholzes (hatte ich gerade leider nicht zur Hand, da musste halt eine Weinflasche dran glauben) zu einem runden Fladen ausrollen und die Oberfläche nochmals mit Kartoffelmehl bestäuben.
Nun kannst du die Teigfladen befüllen. Dazu einen Teigfladen auf die Hand nehmen, ein bisschen von der Füllung darauf geben und den Teig mit den Fingern „faltend“ verschließen. (Brauche ich wohl noch bissel Uebung)
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gyoza hineingeben. Wenn die Teigtaschen zu brutzeln anfangen, gibst du heißes Wasser dazu und schließt die Pfanne direkt mit einem Deckel. Die Herdplatte auf eine mittlere Hitze reduzieren.
Die Gyoza so lange dämpfen, bis das Wasser fast verdampft ist. Anschließend noch etwas Öl mit einem Esslöffel über die Teigtaschen gießen und die Gyoza unten knusprig anbraten.