Schlagwort-Archive: Gedanken

Gedanken erschaffen Realität:

Die Lehre von Joe Dispenza



Joe Dispenza, Autor und Neurowissenschaftler, hat eine Methode entwickelt, die Wissenschaft und Spiritualität miteinander verbindet. Er lehrt, wie jeder Mensch durch die Kraft des Geistes und bewusste emotionale Zustände seine Realität verändern kann. Im Kern seiner Arbeit steht die Idee, dass wir nicht von unserer Vergangenheit bestimmt sind, sondern durch gezielte Praxis eine neue Zukunft erschaffen können.

Dispenzas Methode beruht auf einem einfachen, aber revolutionären Prinzip: Unsere Gedanken und Gefühle senden Signale an das Quantenfeld – eine unsichtbare Energie, die alles durchdringt. Das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und welche Gefühle wir dazu empfinden, ziehen wir in unser Leben.


Die drei Säulen der Manifestation


Der Prozess, eine neue Realität zu erschaffen, lässt sich in drei zentrale Schritte unterteilen, die Dispenza in seinen Büchern und Seminaren immer wieder betont.

  • Den Wunsch visualisieren: Den Geist neu ausrichten

Der erste Schritt ist, sich im Detail vorzustellen, was man sich wünscht. Hier geht es um mehr als nur ein flüchtiges Bild. Dispenza fordert uns auf, in die Rolle der Person zu schlüpfen, die wir sein wollen, und die gewünschte Realität so klar wie möglich zu visualisieren. Wo lebst du? Mit wem verbringst du deine Zeit? Wie sieht dein Alltag aus? Das Ziel ist, eine neue, zukünftige Realität so real zu machen, dass sie für dein Unterbewusstsein zu einer möglichen Erfahrung wird.

Dabei ist es wichtig, sich von den alten, negativen Gedankenmustern zu lösen, die uns oft blockieren. Dispenza erklärt, dass wir im „Jetzt“ leben müssen, als wäre der Wunsch bereits erfüllt. Das bedeutet, wir geben unsere alte Identität, die an Probleme und Mangel gebunden ist, auf.

  • Das Gefühl vor der Manifestation spüren: Das Herz öffnen

Dieser Schritt ist für Dispenza der entscheidende Faktor. Es genügt nicht, nur zu visualisieren. Wir müssen das Gefühl der Dankbarkeit, Freude oder Liebe empfinden, das wir hätten, wenn unser Wunsch bereits wahr geworden wäre. Dieses Gefühl nennt er oft ein „erhabenes Gefühl“.

Indem wir diese hohen emotionalen Schwingungen bewusst erzeugen, senden wir ein starkes Signal in das Quantenfeld. Dispenza vergleicht dies mit einer Radiostation: Wenn wir das Signal für Freude und Fülle senden, können wir keine Signale von Mangel oder Angst empfangen. Durch diese Praxis wird unser Körper nicht mehr von den emotionalen Ketten der Vergangenheit kontrolliert, sondern beginnt, sich auf eine neue, positive Zukunft auszurichten.

  • Loslassen und annehmen: Dem Universum vertrauen

Der letzte und oft schwierigste Schritt ist, den Prozess loszulassen. Nachdem wir unseren Wunsch klar definiert und das dazugehörige Gefühl intensiv erlebt haben, geben wir die Kontrolle ab. Das bedeutet, wir zerbrechen uns nicht den Kopf darüber, wie oder wann unser Wunsch in Erfüllung gehen wird. Wir vertrauen darauf, dass das Quantenfeld die besten und überraschendsten Wege finden wird, um unser Ziel zu manifestieren.

Dispenza betont, dass das ständige Grübeln über den „wie-Prozess“ oft von Angst und Mangel getrieben ist. Indem wir uns in einen Zustand des Vertrauens und der Akzeptanz begeben, öffnen wir uns für unerwartete Möglichkeiten und Synchronizitäten. Wir leben unser Leben weiter, fühlen uns inspiriert und sind bereit, die Möglichkeiten zu erkennen, die sich uns zeigen.


Wie man die Praxis umsetzt


Dispenza empfiehlt, diesen Prozess durch tägliche Meditation zu üben. In der Meditation fällt es uns leichter, unseren bewussten Verstand beiseite zu schieben und das Unterbewusstsein anzusprechen. Durch die Wiederholung wird diese neue Art zu denken und zu fühlen zu einer Gewohnheit, die unsere Biologie und unsere Realität nachhaltig verändert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Joe Dispenzas Lehre uns dazu ermutigt, Schöpfer unserer Realität zu sein, indem wir die Verbindung zwischen unserem Geist, unserem Körper und dem Universum verstehen und bewusst nutzen. Es ist ein Aufruf, über unsere Vergangenheit hinauszugehen und eine Zukunft zu erschaffen, die wir uns von Herzen wünschen.


Schöpfer deiner Partnerschaft:

Vom passiven Erleiden zum aktiven Gestalten


Der Gedanke, Schöpfer der eigenen Wirklichkeit zu sein, bedeutet in einer Partnerschaft, aufzuhören, den anderen für das eigene Glück verantwortlich zu machen oder ihn zu beschuldigen, wenn etwas schiefläuft. Stattdessen übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Gefühle, Gedanken und Handlungen innerhalb der Beziehung.


Hier sind die drei Säulen in Bezug auf Partnerschaften:

  • Gedanken: Die Geschichte, die wir über unsere Beziehung erzählen

Die Wirklichkeit einer Partnerschaft beginnt in unseren Köpfen. Wenn wir uns ständig einreden, dass unser Partner uns nicht versteht, zu wenig Zeit hat oder uns nicht genug schätzt, dann schaffen wir genau diese Realität.

Bewusste Wahl: Schöpfer der Partnerschaft zu sein, bedeutet, die Erzählung bewusst zu ändern. Statt zu denken „Er hört mir nie zu“, versuchen Sie es mit „Ich werde klarer kommunizieren, was ich brauche.“ Oder statt „Sie ist immer so distanziert“, denken Sie „Ich schaffe einen Raum, in dem sie sich sicher fühlen kann, um sich zu öffnen.“

Glaubenssätze hinterfragen: Oft bringen wir alte, negative Glaubenssätze aus früheren Beziehungen oder der Kindheit mit. Zum Beispiel: „Alle Beziehungen enden im Streit.“ Ein Schöpfer-Gedanke wäre: „Diese Beziehung ist einzigartig, und wir können lernen, Konflikte konstruktiv zu lösen.“

  • Gefühle: Die Energie, die wir in die Beziehung bringen

Gefühle sind das energetische Fundament einer Partnerschaft. Wenn wir von Angst, Eifersucht oder Groll erfüllt sind, ist das die Atmosphäre, die wir erschaffen. Wenn wir Liebe, Dankbarkeit und Vertrauen ausstrahlen, zieht die Beziehung diese Energie an.

Selbstliebe als Grundlage: Ein Mensch, der sich selbst liebt, ist weniger abhängig von der Bestätigung des Partners. Er kann Liebe geben, ohne etwas zurückzuerwarten, und ist weniger anfällig für Eifersucht oder Verlustängste. Diese gesunde, unabhängige Liebe ist der Nährboden für eine starke Partnerschaft.

Dankbarkeit üben: Eine einfache, aber wirkungsvolle Methode ist, sich bewusst zu machen, wofür man im Alltag dankbar ist. Dankbarkeit über kleine Gesten des Partners – sei es ein Kaffee am Morgen oder ein offenes Ohr – verändert die eigene Wahrnehmung und schafft eine positive Schwingung.

  • Handlungen: Die bewussten Schritte, die die Beziehung formen

Gedanken und Gefühle sind kraftvoll, aber ohne Taten bleiben sie bloße Absichten. Die alltäglichen Handlungen sind der Beweis dafür, dass wir unsere Partnerschaft aktiv gestalten.

Verantwortung übernehmen: Anstatt darauf zu warten, dass der Partner den ersten Schritt macht, handeln Sie proaktiv. Machen Sie den Vorschlag für ein gemeinsames Abendessen, senden Sie eine liebevolle Nachricht oder entschuldigen Sie sich zuerst. Jede dieser kleinen Handlungen sendet die Botschaft aus: „Ich bin bereit, in unsere Beziehung zu investieren.“

Gemeinsame Wirklichkeiten schaffen: Die bewusste Gestaltung der eigenen Wirklichkeit kann auch gemeinsam geschehen. Sprechen Sie darüber, welche Art von Partnerschaft Sie sich wünschen. Legen Sie gemeinsame Ziele fest, zum Beispiel, öfter zu reisen, ein Hobby zu teilen oder Rituale einzuführen. Indem Sie diese Zukunft gemeinsam visualisieren und planen, werden Sie beide zu Schöpfern Ihrer Beziehung.


Zusammengefasst: Der Schöpfer der eigenen Wirklichkeit in einer Partnerschaft zu sein, bedeutet nicht, den Partner kontrollieren zu wollen. Es bedeutet, die eigene innere Welt so zu gestalten, dass sie eine liebevolle, unterstützende und erfüllende Beziehung anzieht und erhält.