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Trauben im eigenen Garten

Der Sommer verwöhnt uns, und das sieht man unserem Weinstock an. Während die Trauben am 4. Juli noch klein, hart und leuchtend grün waren, lassen die nun dunkleren, pralleren Beeren eine vielversprechende Süße erahnen.

Sie sind nicht mehr nur ein grünes Versprechen, sondern das lebendige Ergebnis sonniger Tage – perfekt zum Naschen direkt vom Stock. Ich freue mich schon darauf!


Hier die Trauben am 04. Juli 2025:

Hier die Trauben vom 04. August 2025:


Kleines Update zum Garten

Liebe Community!


ich wollte euch ein kurzes Update zu meinem Schnecken-Desaster im Garten geben. Mein geliebtes Blumenbeet gleicht nach all dem Regen einem regelrechten Trümmerfeld. Es ist wirklich herzzerreißend zu sehen, wie die Schnecken alles kahlfressen, und meine Hoffnung, überhaupt noch eine Dahlie zu sehen, ist quasi bei null. Mein Herz blutet dabei wirklich.

Mein Gemüse sieht nicht besser aus, und ehrlich gesagt, habe ich den Kampf gegen die Schnecken aufgegeben. Es fühlt sich einfach aussichtslos an!

Meine Tomaten sehen zwar noch gut aus, aber wenn es so weiterregnet, fürchte ich, wird auch das sich schnell ändern. Kurz gesagt: ein schreckliches Gartenjahr!

Wie sieht es bei euch im Garten aus? Habt ihr ähnliche Probleme ?

Liebe Grüsse, Anna-Maria


Trauben im eigenen Garten:

Süße Ernte leicht gemacht!


Stell dir vor, du gehst in deinen Garten und pflückst frische, sonnenverwöhnte Trauben direkt vom Stock. Ein Traum? Keineswegs! Mit ein paar grundlegenden Kenntnissen kann jeder Hobbygärtner seine eigenen köstlichen Trauben anbauen und eine reiche Ernte einfahren. In diesem Beitrag erfährst du alles Wichtige rund um den Anbau und die Ernte von Trauben in deinem eigenen Garten.


Der richtige Standort: Sonne, Sonne, Sonne!


Trauben lieben die Sonne! Wähle für deine Rebstöcke einen Standort, der mindestens 6-8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag bekommt. Eine südwestliche Ausrichtung ist ideal. Achte auch auf einen gut durchlässigen Boden, da Staunässe den Wurzeln schaden kann. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert (zwischen 6,0 und 7,0) ist optimal.

Sortenwahl: Welcher Wein passt zu dir?


Es gibt unzählige Rebsorten, und nicht alle sind für den Hobbyanbau im Garten geeignet. Für den Anfang empfiehlt es sich, auf robuste und krankheitsresistente Tafeltraubensorten zurückzugreifen. Beliebte Sorten, die auch in kühleren Klimazonen gut gedeihen, sind zum Beispiel:

  • Muscat Blue: Eine blauschwarze Sorte mit einem wunderbaren Muskatgeschmack, sehr gut für den Frischverzehr geeignet.
  • Suffolk Red: Eine kernlose, rote Sorte, die sehr süß ist und früh reift.
  • Regent: Eine pilzfeste Rotweinsorte, die auch als Tafeltraube sehr schmackhaft ist.

Informiere dich am besten bei einer Baumschule in deiner Nähe über die besten Sorten für deine Region.


Pflanzung und Pflege: Geduld zahlt sich aus


Die beste Pflanzzeit für Rebstöcke ist im Frühjahr, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.

Vorbereitung: Lockere den Boden tiefgründig und arbeite Kompost oder gut verrotteten Mist ein, um die Nährstoffversorgung zu verbessern.

  • Pflanzen: Hebe ein ausreichend großes Pflanzloch aus, setze den Rebstock ein und fülle es mit Erde auf. Achte darauf, dass die Veredelungsstelle (falls vorhanden) etwa 5-10 cm über dem Bodenniveau liegt.
  • Gießen: Gieße den frisch gepflanzten Rebstock gründlich an.

Rankhilfe: Trauben sind Kletterpflanzen und benötigen unbedingt eine stabile Rankhilfe. Spalierdrähte, Pergolen oder spezielle Rebenspaliere sind ideal.

  • Schnitt: Der Rebschnitt ist entscheidend für eine gute Ernte und gesunde Pflanzen. Er erfolgt in der Regel im Winter, wenn der Rebstock in der Ruhephase ist. Es gibt verschiedene Schnittsysteme, informiere dich hierzu am besten detailliert. Ein guter Schnitt sorgt dafür, dass die Pflanze nicht zu viel Energie in das Blattwachstum steckt, sondern in die Fruchtbildung.
  • Bewässerung und Düngung: Besonders in Trockenperioden ist eine regelmäßige Bewässerung wichtig. Im Frühjahr kannst du einen speziellen Beerendünger oder Kompost verwenden.
  • Pflanzenschutz: Achte auf Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingen und ergreife bei Bedarf frühzeitig Maßnahmen. Viele der neuen Sorten sind aber schon sehr resistent.

Die Traubenernte: Der süße Lohn


Die Erntezeit variiert je nach Sorte und Klima, liegt aber meistens zwischen August und Oktober. Woran erkennst du, dass deine Trauben reif sind?

  • Farbe: Die Beeren haben ihre sortentypische Farbe angenommen (grün, rot, blau-schwarz).
  • Geschmack: Probiere eine Traube! Sie sollte süß und aromatisch sein, nicht mehr sauer.
  • Konsistenz: Die Beeren sind prall und fest, aber nicht hart.
  • Stiele: Die Stiele, die die Trauben an der Rispe halten, sind oft leicht verholzt und braun.

Erntetipp: Schneide die gesamten Traubenrispen mit einer scharfen Schere oder einem Messer vorsichtig ab, ohne die Beeren zu beschädigen. Am besten erntest du an einem trockenen, sonnigen Tag.

Der Anbau von Trauben im eigenen Garten erfordert etwas Geduld und Pflege, aber die Belohnung sind frische, saftige Trauben, die einfach unvergleichlich schmecken.

Mein persönlicher Weg zum grünen Daumen: Einfach mal machen!


Vielleicht fragst du dich, wie ich das alles so genau weiß. Die Wahrheit ist: Ich bin eher eine intuitive Gärtnerin. Mein Motto ist oft: „Entweder es wird gut, oder eben nicht!“ Ich probiere gerne aus, lerne direkt von der Pflanze und der Natur und verlasse mich dabei oft auf mein Bauchgefühl. Manchmal muss man einfach den Mut haben, die Dinge anzupacken, statt sich von zu vielen Regeln einschüchtern zu lassen.

Genau so ist auch mein eigener Traubenstock in diesem Jahr prächtig gediehen – und das, obwohl ich die genaue Sorte sogar vergessen habe! Aber das tut dem Genuss keinen Abbruch. Es ist eine Freude zu sehen, wie er wächst und gedeiht.


Ich hoffe, dieser kleine Einblick und meine persönlichen Erfahrungen motivieren dich, selbst loszulegen und deine eigenen süßen Trauben zu ernten. Es ist ein wunderbares Gefühl!


Vom inneren Drachen zum friedlichen Garten:

Wie Achtsamkeit und Erdung uns durch stürmische Zeiten tragen

Liebe Drachenherzen,

das Leben ist ein ständiger Wandel, und manchmal fühlen sich diese Veränderungen wie ein ausgewachsener Sturm an. Plötzlich stehen wir mitten im Wind, die Wellen schlagen hoch, und es scheint, als würden wir den Boden unter den Füßen verlieren. In solchen Momenten fragen wir uns vielleicht: Wie halte ich stand? Wo finde ich Halt, wenn alles um mich herum tobt?

Genau hier kommen unser innerer Drache und unser friedlicher Garten ins Spiel. Sie sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Medaille – Werkzeuge, die uns helfen, die Stürme des Lebens nicht nur zu überstehen, sondern sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen.

Den inneren Drachen entdecken: Deine unbändige Kraft


Jeder von uns trägt einen inneren Drachen in sich. Er ist das Symbol unserer Resilienz, unserer unerschütterlichen Stärke und unserer Fähigkeit, auch den größten Herausforderungen mutig zu begegnen. Oft versteckt er sich hinter Ängsten, Zweifeln oder alten Wunden, die wir vielleicht lieber verdrängen würden. Doch genau diese „Stürme im Inneren“ sind es, die uns einladen, unseren Drachen zu wecken.

Es geht nicht darum, diese inneren Kämpfe zu besiegen, sondern sie anzunehmen. Den Drachen zu erkennen bedeutet, sich den eigenen Schatten zu stellen, die eigenen Grenzen zu akzeptieren und gleichzeitig das enorme Potenzial in sich zu sehen. Wenn wir lernen, mit unserem inneren Drachen zu tanzen, anstatt gegen ihn anzukämpfen, entdecken wir eine unbändige Kraftquelle, die uns durch jede noch so stürmische Zeit trägt. Es ist die Erkenntnis, dass wir mehr sind als unsere Ängste – wir sind widerstandsfähig, mutig und fähig zu heilen.


Der friedliche Garten: Deine Oase der Erdung


Während der innere Drache uns die Stärke für den Kampf gibt, bietet der friedliche Garten (sei es ein echter Garten, ein Waldweg, ein Park oder auch nur eine Topfpflanze auf dem Fensterbrett) den nötigen Ausgleich. Er ist unser Anker, unser Ort der Erdung und des Friedens, wenn die Welt um uns herum verrücktspielt.

Die Natur hat eine unglaubliche Fähigkeit, uns zu beruhigen und uns ins Hier und Jetzt zurückzuholen. Das Gefühl von Erde unter den Händen beim Gärtnern, der Duft von feuchtem Laub nach einem Regenschauer, das Zwitschern der Vögel oder das einfache Betrachten einer Blüte – all das sind kleine Wunder, die uns daran erinnern, dass das Leben weitergeht, dass es Schönheit und Wachstum gibt, selbst nach dem härtesten Winter.

Im Garten lernen wir Geduld, Hingabe und den natürlichen Kreislauf des Lebens. Wir sehen, wie aus einem kleinen Samen etwas Großes wachsen kann, wie Pflanzen sich anpassen und wie sie nach einem Rückschnitt noch stärker werden. Diese Beobachtungen spiegeln unsere eigene Fähigkeit zur Resilienz wider.


Achtsamkeit: Der Schlüssel zur Verbindung


Wie verbinden wir nun unseren inneren Drachen mit unserem friedlichen Garten? Durch Achtsamkeit. Achtsamkeit ist der Schlüssel, der uns hilft, sowohl unsere innere Stärke als auch die heilende Kraft der Natur bewusst wahrzunehmen und zu nutzen.


Es bedeutet, ganz im Moment zu sein:

  • Beim Gärtnern: Spüre die Erde, rieche die Pflanzen, beobachte die Insekten. Lass deine Gedanken schweifen und kehre immer wieder zu den Empfindungen zurück.
  • Beim Spaziergang: Höre auf die Geräusche des Waldes, spüre den Wind auf deiner Haut, nimm die Farben und Formen der Bäume und Pflanzen wahr.
  • Im Alltag: Auch ohne Garten kannst du achtsam sein. Nimm dir bewusst Zeit für eine Tasse Tee, spüre den Boden unter deinen Füßen, atme tief ein und aus.

Diese kleinen Momente der Achtsamkeit erden uns, verankern uns im Jetzt und geben uns die nötige Ruhe, um unseren inneren Drachen zu hören und zu verstehen. Sie helfen uns, die Stürme nicht nur zu überstehen, sondern inmitten des Chaos einen Punkt der Stille zu finden.

Die Synergie: Gestärkt durch jede Welle

Wenn wir unseren inneren Drachen ehren und uns gleichzeitig in unserem friedlichen Garten erden, entsteht eine kraftvolle Synergie. Unser Drache gibt uns den Mut, die Herausforderungen anzunehmen, und der Garten gibt uns den Raum und die Ruhe zur Regeneration. Wir lernen, dass wir nicht vor den Stürmen fliehen müssen, sondern dass wir die Werkzeuge in uns und um uns herum haben, um sie zu navigieren.

Wir werden resilienter, nicht weil wir keine Stürme mehr erleben, sondern weil wir gelernt haben, uns auf unsere innere Stärke zu verlassen und in der Natur einen verlässlichen Anker zu finden. Wir wachsen an dem, was uns herausfordert, und blühen auf, selbst wenn der Wind uns entgegenweht.

Dein Weg zum inneren Frieden

Ich lade dich ein, heute damit zu beginnen: Finde deinen friedlichen Garten, sei es im Freien oder in einem stillen Moment bei dir zu Hause. Nimm dir bewusst Zeit für Achtsamkeit und spüre, wie du dich mit der Erde verbindest. Und dann, in dieser Ruhe, lausche deinem inneren Drachen. Er hat dir viel zu erzählen über deine Stärke, deine Weisheit und deine unendliche Fähigkeit, zu wachsen und zu gedeihen.

Mögest du immer die Kraft deines Drachen und den Frieden deines Gartens in dir tragen.