Individuationsprozess

Was versteht man unter dem Individuationsprozess ?

Der Individuationsprozess ist der Werdegang eines Individuums und beschreibt den Prozess des Ganzwerdens zu etwas Einzigartigem, einem Individuum.

Durch die Entfaltung seiner eigenen Fähigkeiten, Anlagen und Möglichkeiten, wird der Mensch zu dem, was er wirklich will, denn sein Ziel ist die schrittweise Bewusstwerdung, sich selbst als etwas Eigenes und Einmaliges zu erkennen und zu verstehen.

Während des Individuationsprozesses ist es wichtig, sich stets den auftauchenden Problemen zu stellen, seine eigenen Entscheidungen zu treffen und diese dann vor sich selbst und anderen zu verantworten.

Hierbei geht es nicht mehr darum, was für die Allgemeinheit wichtig oder nötig ist, sondern vielmehr darum, auf die eigene Stimme zu hören, sich von seinem Innersten führen zu lassen, ohne sich dabei jedoch vom Außen manipulieren zu lassen.


Austernseitlinge

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.


Letztes Jahr, hatte ich die Chance, das erste Mal Austernseitlinge zu finden. Und ich war wirklich sehr dankbar dafür !

Hier ein paar Bilder von meinem Fund :

Die Pilztraube sah wirklich super aus.

Da wir Minusgrade hatten, hatte sich eine kleine Eisschicht auf den Pilzen gebildet, gut zu erkennen.


Einen Teil hatte ich gleich gegessen und die anderen für später getrocknet. Sie waren richtig lecker, nach so langer Zeit ohne Pilze !

Zu einem späteren Zeitpunkt bin ich nochmals zum Fundort gegangen, doch leider waren die Austernseitlinge nur sehr langsam bis kaum nachgewachsen:


Dieses Jahr, war ich noch nicht viel im Wald. Vielleicht habe ich aber doch noch das Glück Austernseitlinge zu finden.


Dragonheart Farm

Ich verfolge die Idee von einer kleinen Selbstversorgerfarm schon sehr, sehr lange. Seit dem Jahr 2000, hatte ich eigentlich immer einen Garten und bis 2013 auch immer Tiere. Ich hatte neben Hunden, meine eigenen Hühner, Enten, Puten, Perlhühner, Gänse und Kaninchen.

Ich habe Heilkräuter in meinem Garten gezogen und sie dann zu Ölen, Salben oder Tees weiterverarbeitet. Und ich war glücklich mein Obst im eigenen Garten pflücken zu können und auch das Gemüse, erntefrisch auf den Teller zu bekommen.

Und genau das fehlt mir! Ich vermisse meinen Garten doch sehr! Ich vermisse es morgens, noch im Pyjama mit der ersten Cola (mein Laster), durch den Garten, auf Entdeckungstour zu gehen.

Wie ihr ja vielleicht wisst, litt ich unter einer schweren Depression. Ich ertrug keine Menschen mehr um mich herum, denn deren Ratschläge fühlten sich nur wie weitere Schläge an. Es war die Natur, das Schreiben und das Fotografieren, die mir halfen, diesen Seeleninfarkt zu überstehen. Sie halfen oder besser noch, helfen mir bei der Heilung. Den Namen „Dragonheart“ habe ich also nicht umsonst ausgesucht. Denn um all das überstehen zu können, entwickelte ich ein Drachenherz, dass sich nicht geschlagen geben wollte und sich Stück für Stück ins Leben zurückkämpfte und kämpft.

Ich merke immer stärker, dass es hier, an diesem Ort nicht mehr weitergehen kann. Meine Seele ruft mich nach neuen Ufern. Immer öfters blitzen Bilder aus meinem Unterbewusstsein auf, die ich nicht weiter ignorieren kann. Die Kinder sind nun erwachsen und ich kann endlich meiner inneren Stimme folgen, nämlich den Traum von meiner eigenen Selbstversorger-Farm zu realisieren.


Den ersten Versuch hatte ich bereits vor über 2 Jahren gestartet, doch Corona hatte damals alles zunichte gemacht. Gerade als ich bereit war umzuziehen, in eine Farm in Nordschweden, schlug Corona zu und alles kam wieder zum Stillstand.

Ende des letzten Jahres, habe ich meine alte Entscheidung revidiert und neue Pläne geschmiedet, was mir anfänglich gar nicht so leicht gefallen ist.

Doch ich denke, dass dieser Verlust (Farm in Nordschweden) im Endeffekt ein Gewinn werden könnte.

Schon alleine dadurch, dass ich am „neuen Standort“, eine größere Auswahl an Pflanzen habe. Nicht nur die klimatischen Bedingungen haben sich verbessert, sondern auch die Vegetationszeit hat sich verlängert.

Und genau das war der Grund, wieso ich mich mit diesem neuen Plan leichter anfreunden konnte.

Wo mir vorher nur eine bescheidene Auswahl an Obstsorten zur Verfügung stand, kann ich heute, aus einem breiteren Sortiment auswählen.

Es ist nicht immer leicht alte Pläne loszulassen, aber manchmal ist es notwendig.

Mehr über den zweiten Versuch, gibt es in einem weiteren Beitrag.


Sprossen ziehen

Tja, die Gartenzeit ist so gut wie vorbei. Doch das heißt noch lange nicht, dass man unbedingt auf frisches Grün verzichten muss.

Wie wäre es mit Sprossen ?

Diese kann man in Keimschalen oder Gläser ganz einfach selber ziehen.

Das Wichtigste ist , dass du dabei sauber arbeitest, weil die Keimlinge sehr anfällig dafür sind, schnell zu schimmeln. Ansonsten ist die Anzucht sehr leicht und bringt eine schnelle Ernte ein.

Hier Bilder von meinem ersten Versuch, die den Entwicklungsfortschritt der verschiedenen Tage dokumentiert :

Mein Saatgut habe ich hier bestellt :

https://www.samenhaus.de/search?query=Keimsprossen

Ich bin mir aber sicher, dass es bestimmt noch viele andere gute Anbieter gibt, wo man online bestellen kann.


Wie du verfahren musst, zeigt folgendes Video eigentlich sehr gut :


Ansonsten kann ich dir diese zwei Bücher wirklich empfehlen :


Bewusstwerdung, Natur und Selbstversorgung