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Eigentlich…

Eigentlich wollte ich ja gestern den Beistelltisch weiss lackieren, war ja extra schon vor der Arbeit die Farbe kaufen, doch irgend wie hat es dann doch nicht geklappt.

Das Aufhängen der neuen Rollos hat zu viel Zeit in Anspruch genommen und hat mir, ehrlich gesagt, den letzten Nerv gekostet.

Aber das Gefummele mit den alten Gardinen war noch schlimmer, weil die sich ständig verhakt haben und es dann eine Ewigkeit gedauert hat, alles wieder zu lösen.

Die anderen Gardinen werde ich auch noch ersetzen, mal schauen, wie ich das zeitlich hinbekomme.

Wenn man das Vorher / Nachher-Bild anschaut, finde ich, dass sich die Veränderung schon jetzt sehen lässt, auch wenn noch einiges gemacht werden muss.

Und irgend wann klappt es dann auch mit dem Lackieren des Beistelltischs.


Jetzt habe ich aber mal eine Frage, die nix mit der Renovierung zu tun hat: Sind die Vögel an deiner Futterstelle auch so verfressen ?

Bei mir ist innerhalb eines Tages alles leer gefuttert. Und mir kommt es so vor, dass wenn ich nach Hause komme, die Vögel mich darum bitten würden, schnell wieder aufzufüllen!

Das ist das erste Mal, dass ich praktisch jeden Tag neu auffüllen darf, sonst hat es immer einige Tage gedauert, bis alles leer war.

Könnte aber auch daran liegen, dass es direkt am Wald liegt.

Ich freue mich schon darauf weitere Naturbilder mit dir teilen zu dürfen, doch zuerst muss ich mich auf der Arbeit ein wenig einleben und den Umzug hinter mich bringen.


Fazit zu den ersten beiden Uebernachtungen

Zurück von meinem ersten Abenteuer. (lach)

Das allererste mal im Chalet übernachtet.

Ich muss sagen, es war anfangs schon ein sehr komisches Gefühl, oder sollte ich lieber von einem ungewohnten Gefühl sprechen.

Normalerweise bin ich es gewohnt stets von meinen Kindern umgeben zu sein, doch dieses Wochenende (Freitag Abend bis Sonntag Morgen), habe ich ganz allein dort verbracht, das allererste Mal !

Meine Tochter hat sich gleich eine Freundin zum Uebernachten eingeladen. Du kennst doch bestimmt das Sprichwort :

Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch…


Freitag Abend, habe ich meine zwei Jüngsten und eine Freundin meiner Tochter von der Arbeit abgeholt. War schnell noch mit den Mädels einkaufen und habe anschliessend das Auto fürs Wochenende gepackt. Ich will ja nicht übertreiben, aber mein Auto war voll, obwohl wenn ich so überlege, waren es gar nicht so viele Sachen !

Meine zwei Söhne haben mich noch kurz zum Chalet begleitet und mir beim Auspacken geholfen, bevor sie dann auch verschwunden sind.

Danke fürs Helfen !

Angekommen, habe ich erst einmal den Hüttenofen angeschmissen, schnell das Bett für die Nacht fertig gemacht und das mitgebrachte Essen und die Getränke in den Kühlschrank geräumt.

Nachdem ich das erledigt hatte, fragte ich mich zum ersten mal, was ich als nächstes tun sollte und war recht planlos, denn ich hatte mir vorher gar keine Gedanken darüber gemacht.

Da es draussen bereits dunkel war, machte ich es mir innen gemütlich, zog meinen Pyjama an und machte mir was Kleines zu essen.

Ich hatte sogar daran gedacht, mir eine Weinflasche einzupacken. Nicht der beste Wein, aber durchaus trinkbar.

Ich surfte noch ein bissel im Internet, bevor ich es mir auf dem Sofa mit meiner Serie „Criminal Minds“ gemütlich gemacht habe.

Da es schon ziemlich spät geworden war, legte ich bereits die fertige Wärmflasche in mein Bett, damit wenn ich später unter die Decke krieche, es schön mollig warm ist.

Aber wie du ja bereits weisst, konnte selbst die Wärmflasche nichts an meiner Schlaflosigkeit ändern. Schlussendlich bin ich erst morgens um 7h00 ins Bett gegangen, nachdem es ja beim ersten Anlauf nicht klappen wollte. Und obwohl ich übermüde war, konnte ich nicht länger als 3 Stunden schlafen.

Für mich ist dieser Zustand nichts Unbekanntes, obwohl ich ja sagen muss, dass ich nicht genau weiss, woran es dieses mal wirklich gelegen hat. Die neue Umgebung, die Geräuchkulisse oder wirklich der First-Night-Effect.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag konnte ich zumindest 5 Stunden schlafen, auch wenn selbst diese Stunden immer noch nicht genug Schlaf bedeuteten.

Mein Fazit :

„Die Gewohnheit ist der große Führer im Menschenleben.“ 

David Hume

Ich denke, wenn das Ungewohnte zur Gewohnheit wird, werde ich auch keine Schlafprobleme mehr haben.


Schlaflos…

Kleiner Zwischenbericht :

Heute übernachte ich das erste mal im Chalet, doch irgendwie klappt das mit dem Schlafen nicht. Ich lag zwar schon im Bett, bin dann doch nach einer Stunde wieder aufgestanden.

Selbst die Wärmeflasche hat nicht geholfen.

Ich leide wohl unter dem First Night Effect. Laut Wissenschaftler bleibt dabei ein Teil des Gehirns aktiv, um Gefahren rechtzeitig erkennen zu könnnen, während die andere Hälfte des Gehirns versucht sich zu erholen. Das bedeutet, dass unser Körper uns in der ungewohnten Umgebung zu schützen versucht. Unser Hirn lässt einen Teil Nachtwache halten, was eine schlechtere Schlafqualität zur Folgen hat.

Da ich gar nicht schlafen konnte, bin ich aufgestanden und habe mich an den PC gesetzt. Im Hintergrund schaue ich mir die erste Staffel von Criminal Minds an.

Aber weisst du worauf ich mich am meisten freue ?

Auf das Vogelgezwitscher am Morgen. Mal schauen, vielleicht kann ich ja eine Aufnahme mit dem Handy machen.

Aber jetzt , werde ich mich meiner Serie widmen, in der Hoffnung dadurch müde genug zu werden um endlich schlafen zu können.


Eine neue Etappe ist geschafft

Dank der Hilfe von meiner Familie konnte ich am Wochenende einen neuen Etappensieg einstreichen.

Die alten Möbel sind abgebaut und haben mit den Matratzen und verschiedenem Kleinkram, ihren Weg auf den Sperrmüll gefunden.

Das alte Holz wurde klein geschnitten und beiseite gelegt.

Auch draussen, hat sich einiges getan :

Die Blätter wurden zusammen gefegt und die Bäume ein wenig gestutzt. Die Thuja-Hecke müsste eigentlich auch zurückgeschnitten werden, doch die Gefahr ist gross, dass sie danach kahl wird. Was tun ? Da muss ich mich echt noch ein wenig schlau machen.

Noch ist einiges zu tun, doch langsam aber sicher, nimmt das Chalet eine neue Energie an.

Heute (Dienstag) war ich noch das letzte Zimmerchen anstreichen.

Anfangs wollte ich neu tapezieren, dann doch lieber in rot streichen. Schlussendlich dachte ich, dass ich vielleicht besser die angebrochene Farbe verarbeiten sollte.

Somit ist auch das letzte Zimmer rosa geworden.

Ich weiss, nicht jedermanns Sache und vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig. Doch im Endeffekt wurde keine Farbe verschwendet.

Immer ein Schritt nach dem anderen. Mal sehen, was ich morgen in Angriff nehme…