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Den Wald vor lauter Bäume nicht sehen

Wer kennt es nicht ?

Menschen sind manchmal wie geblendet und finden einfach nicht die nächstliegende Lösung für ihr Problem.

Manchmal weil sie zu vieles auf einmal schaffen wollen, ein anderes mal, weil sie komplett die Uebersicht verloren haben.

Was will ich damit sagen ?

Hin und wieder gibt es Situationen, wo du vielleicht nicht weisst, was du tun sollst. Und alle Versuche, die du unternimmst, um die richtige Lösung zu finden, machen die Situation nur noch schlimmer, anstatt dir Erleichterung zu bringen.

Und dann siehst du plötzlich nur noch Probleme und gar keine Lösungen mehr.

Genau in diesen Momenten wird es Zeit für eine Auszeit !

Dann solltest du dich erst mal ausklinken, eine Pause machen und dir etwas Gutes tun !

Geh raus in die Natur oder verbring Zeit mit Freunden und/oder Familie. Aber lass erst einmal all deine Probleme los und schaff so einen Abstand vor dieser schier unüberwindbaren Wand von Problemen.

Lach, hab Spass ! Tu alles, was dir Erleichterung bringt !

Aber es ist wichtig diese Energie, in der du dich momentan befindest, hinter dir zu lassen.

Wenn du erst einmal verstanden hast, dass deine Gedanken machtvolle Magnete sind und andere Gedanken anziehen, verstehst du warum es so wichtig ist, auf andere Gedanken zu kommen, erst einmal einen Cut zu vollziehen, und sich mit positiven Dingen zu beschäftigen.

Wenn du dich schlecht fühlst, ziehst du negative Gedanken an.

Wenn du dich hingegen gut fühlst, ziehst du positive Gedanken an.

Du bekommst immer das, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest !

Deine Gefühle zeigen dir an, was du gerade anziehst. Fühlst du dich schlecht, solltest du dich neu ausrichten, damit positive Dinge geschehen können. Deine Gedanken ziehen immer genau das an, was sich schwingungsmässig gleicht. So erhältst du die Essenz dessen, woran du denkst.

Und wenn du dich fühlst, als würdest du den Wald vor lauter Bäume nicht sehen, weisst du, dass du dich gedanklich verrannt hast und ein Wechsel dringend nötig ist.

Du kannst keine Lösung finden, während du dich ständig mit deinen Problemen beschäftigst.

Das heisst jetzt nicht, dass du all deine Gedanken ständig überwachen sollst, nein, du sollst ihnen freien Lauf lassen. Alles, was du tun sollst, ist, deine Aufmerksamkeit auf deine Gefühle zu richten. Und immer, wenn du einen Zwiespalt , eine Blockade oder ein negatives Gefühl empfindest, solltest du hingehen und deine Gedanken beobachten und dann gegebenenfalls dein Denken neu ausrichten, auf etwas, was sich für dich besser anfühlt und dir nützlicher ist.


Du bekommst das,
woran du denkst,
ob du willst oder nicht.

Glaube

Das Gesetz des Lebens ist das Gesetz des Glaubens.

Alles, was Sie geistig akzeptieren und für wahr halten,

wird sich in Ihrem Leben verwirklichen.

Dr. Joseph Murphy

„Glauben“ und „Denken“ sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Wenn du an ein erfolgreiches Unterfangen denkst, jedoch glaubst, dass du scheitern wirst, dann ist es dein Glaube, der das Scheitern herbeiführt.


Dir geschieht immer nach deinem Glauben, denn das Gesetz des Lebens ist das Gesetz des Glaubens.

Dr. Joseph Murphy

Wenn du die Wirklichkeit einer Vision, Idee oder eines Gedankens anerkennst, bedeutet dies nichts anderes, als daran zu glauben.

Dieser Glauben, setzt das begrenzte, rationale, analytische Bewusstsein ausser Kraft, weil das Vertrauen in die innere Macht des Unterbewusstsein sehr viel grösser ist, als die bis dahin vorherrschenden Gedanken. So, kommt es zur Umwandlung der Gedankenmuster.

Indem du dich auf diese neue Idee konzentriert, ihr deine ganze Aufmerksamkeit widmest, bringst du das Gesetz des Wachstums in Aktion.

Und auch wenn es heisst : „Der Glaube versetzt Berge“, so kannst du es nicht erzwingen. Du kannst ja auch kein Samenkorn dazu zwingen, zu wachsen und zu gedeihen. Alles unterliegt den natürlichen Gesetzen.

Um zu tiefster Herzensüberzeugung zu kommen, musst du dir nur klar machen, dass dein Wunsch, deine Idee oder Vision bereits Tatsache ist.

Alle menschlichen Handlungen beruhen auf Glauben. Die einzige Frage, die du dir stellen solltest, ist die Frage, ob du deinen Glauben konstruktiv oder eher negativ verwendest, um deine eigene Realität zu erschaffen ?


Bereits vor über einem Jahrhundert formulierte Dr. Phineas P. Quimby diese Wahrheit auf sehr treffende Weise :

Etwas woran Sie glauben, sich immer manifestiert, ob Sie nun bewusst daran denken oder nicht.


Denk daran : Glauben, heisst, eine Sache für wahr zu halten !

Du solltest also stets darauf achten, woran du glaubst und deine Glaubenssätze fortwährend überprüfen .


Wahrer Glaube beruht auf dem Wissen um die Gesetze des Geistes und auf der Gewissheit, dass es eine unendliche göttliche Gegenwart in jedem von uns gibt, von der wir jederzeit Führung und Schutz erbitten können. Blinder Glauben ist Glauben an äussere Mächte. Er ist ein Glaube ohne wirkliche Einsicht.

Dr. Joseph Murphy

Den Energiefluss spüren

Manchmal ist es nicht so einfach im richtigen Energiefluss zu bleiben.

Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, mit welchen Gedanken oder Bildern du dein Unterbewusstsein fütterst.

Wenn du nämlich nicht aufpasst, öffnest du die falsche Tür und die Gedanken und Vorstellungen des Massenbewusstsein bedient sich deiner inneren Kraft, um sich in dir auszubreiten. Du spürst sofort den Unterschied, denn wo sich vorher ein Gefühl von Freude, Liebe und Weite befand, spürst du plötzlich Druck, Enge, Wut oder Aggression.

Wenn du dich fragst, was ich mit Massenbewusstsein meine, brauchst du dich nur umzusehen. Es sind negative, einengende und angsteinflössende Gedanken, die die Massen beherrschen.

Ich hatte heute selbst wieder so einen Moment, wo sich in sekundenschnelle die Energie wandelte.

Ich vergleiche diese Energie immer mit einem alten, knurrigen Mann; auch innerer Saboteur genannt; der sich vom Leben abgewandt hat und versucht mir seine Weltsicht aufzudrängen, die voller negativen Ansichten ist. Eine Person, die versucht, mir meine Einzigartigkeit und Grossartigkeit abzusprechen und mir einreden will, dass meine Bedürfnisse und ich selbst unbedeutend sind.

In diesen Momenten mache ich mir bewusst, dass all dies, nichts mit mir zu tun hat, sondern Teil des (Massen-) Bewusstseins ist, was die Menschen gefangen hält.

Indem ich mich bewusst von dieser Energie distanziere, kann ich sie eingrenzen, bevor sie es schafft, sich in meinem Inneren auszubreiten. Dann dränge ich diese Gedanken zurück, indem ich mich wieder mit meiner eigenen Vorstellungskraft verbinde und mich den Bildern und Gedanken widme, die mir gefallen und gut tun.

Lass es mich anhand eines Beispiels erklären :

Sagen wir mal, du würdest Bilder von Häuser anschauen, in denen du gerne wohnen würdest. Du verliebst dich in dessen Grösse, Austattung, Lage und du fühlst diese Verbundenheit, weil es genau das ist, was du dir schon immer gewünscht hast, nach dem du schon immer gestrebt hast. Du kannst förmlich diese Anziehungskraft fühlen.

Und dann von jetzt auf gleich, hörst du eine Stimme in deinem Kopf (Gedanke) , die dir sagt, dass du niemals genug Geld aufbringen kannst, um dir so ein Haus leisten zu können, dass du vielleicht besser hättest, in die Realität zurückzukehren, wo du dir vielleicht nur eine billige Wohnung leisten kannst.

Das sind die Momente, wo dein innerer Saboteur auftritt, wie vorher bereits beschrieben, ist das der alte knurrige Mann, der sich dann bei mir meldet.

Ich erkläre dem alten Mann dann, dass ich mich bereits vor langer Zeit von ihm abgewandt habe und er keinen Einfluss mehr auf mein Leben hat.

Manchmal klappt es auf Anhieb und er verschwindet, andere Male muss ich meinen Worten mehr Nachdruck verleihen. Das geht am einfachsten, wenn ich mich dem widme, was er versucht mir auszureden.

Anstatt meinen Wunsch als Tagträumerei abzulegen, verbinde ich mich noch stärker mit meinem Traum, dabei stelle ich meinen Wunsch noch stärker in den Mittelpunkt und lass diese negativen Gedanken, von meinem inneren Saboteur, einfach an mir abprallen.

Förderung / Forderung

Wer kennt diesen Spruch nicht, dass der Mensch sich nur weiterentwickelt, wenn er Leid oder Schmerz erfährt.

Ich höre diesen Spruch immer wieder und jedes mal, wenn ich damit konfrontiert werde, zieht sich alles in mir zusammen.

Schauen wir uns mal die Definition beider Wörter genauer an :

Fangen wir mit der Definition von der Förderung an :


Der Begriff „Fördern“ beschreibt das Verstärken, Verbessern und/ oder Unterstützen von Fähigkeiten/ Kompetenzen eines Menschen. Um einen Menschen adäquat zu fördern, müssen zuvor die Fähigkeiten und Defizite des Menschen diagnostiziert werden, um Fördermaßnahmen herauszustellen.

Internetfund

Und hier die Definition von einer Forderung:

Die Forderung ist ein Zahlungs- oder sonstiger Leistungsanspruch gegen einen Forderungsschuldner, der sich aus Gesetz oder aus einem Vertrag ergibt (§ 241 BGB). Eine Forderung aus einem Vertrag ist in der Bilanz zu aktivieren, wenn an den Kunden geleistet und die Gegenleistung noch nicht erbracht wurde.

Wikipedia

Jetzt möchte ich noch zwei Beispiele dazu geben:

(Beispiel 1)

Nehme wir mal das Beispiel des kleinen Kindes, was gerade anfängt zu laufen.

Unsere Eltern haben uns dazu animiert die ersten Schritte zu machen, indem sie uns immer und immer wieder an die Hand genommen haben, um diese Schritte zu trainieren. So lange, bis wir dazu bereit waren erst die erste Hand und schliesslich auch die zweite Hand loszulassen.

Als wir dann endlich dazu bereit waren, die ersten Schritte alleine zu tun, haben sie uns aufgefordert die ersten Schritte zu laufen. Sie haben uns mir ihren Zurufen dazu animiert, mutig zu sein, daran zu glauben, dass wir es schaffen.

Also haben sie unsere Zweifel entkräftigt und unseren Mut bekräftigt. Sie haben uns dabei unterstützt die Fähigkeit des Laufens zu erlernen, indem sie unsere Fähigkeit der eigenen Selbstständigkeit gefördert haben.

Dabei haben sie jedoch keinerlei Leistungsanspruch auf irgend was angemeldet. Sie haben es, aus der reinen Liebe, heraus getan.


(Beispiel 2)

Jeder kennt doch den Begriff Zuckerbrot und Peitsche !

Hier geht es vor allem darum andere Menschen und auch Tiere zu beeinflussen, indem man auf deren Verhalten mit Belohnung und Bestrafung einwirkt. Während „Zuckerbrot“ für eine Belohnung steht und einen Anreiz bieten sollte, das erwünschte Verhalten darzubieten, steht die Peitsche für die Bestrafung, wenn die Anforderung nicht erfüllt wird.

Es handelt sich demzufolge um eine psychologische Technik des Motivierens, doch eher des Manipulierens, die sehr zielgerichtet eingesetzt wird um den erhofften Effekt zu erzielen.


Wenn ihr nun den Spruch :

der Mensch kann sich nur durch Leid und Schmerz weiterentwickeln,

ein wenig genauer betrachtet, welches Beispiel trifft dann darauf zu ?
Genau, es ist das Beispiel von „Zuckerbrot und Peitsche“ !

Und wie bereits oben beschrieben, ist es eine reine Manipulationstechnik um aus uns das gehoffte Ergebnis herauszuschlagen / erpressen und bedeutet nichts anderes, als dass jemand einen Leistungsanspruch an uns hat, dem wir unter Druck nachzugeben haben.


Wir sollten uns vielmehr wieder auf die wahre Liebe besinnen, denn sie fördert unseren Wachstum, in ihr können wir uns frei entwickeln und zu unserer wahren Grösse heranwachsen.