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Die schwimmenden Gärten von Amiens

In der Nähe des historischen Zentrums, liegen die Hortillonnages von Amiens, mit einer Fläche von 300 Hektar, wo sich kleine schwimmende Gärten einander folgen und von Wasserwegen umgeben sind. Früher waren diese Gärten ausschliesslich dem Gemüseanbau gewidmet, um die Menschen in Amiens mit Nahrung zu versorgen.

Doch auch heute, dienen sie dem Obst- und Gemüseanbau, aber nicht mehr ausschliesslich !

Durch einen Spaziergang am Rande des Wassers bekommt man einen kleinen Überblick über die Gärten. Aber um wirklich in die Schönheit dieser wundervollen geheimnisvollen Gärten, oft geschmückt mit niedlichen Hütten oder Häuschen, einzutauchen, sollte man eine Fahrt mit dem traditionellen Kahn buchen, was ich persönlich wirklich empfehlen kann.

Die Fahrt dauert rund 45 Minuten und wenn man der französischen Sprache mächtig ist, bekommt man viele Erklärungen rund um die Gärten und Amiens, auch ist es gerne gesehen, wenn man Fragen stellt.


Hier eine kleine Diashow meiner Bilder :



Hier noch eine kleine Reportage über die schwimmenden Gärten von Amiens :


Wenn alles dunkel wird

Was viele nicht wissen, ist, dass meine Familie gerade durch eine dunkle Zeit geht.

Walhalla ruft nun schon seit einigen Tagen nach unserem Bruder…

Und auch, wenn wir alle dazu erzogen wurden, keine Gefühle zuzulassen oder zu zeigen, bin ich mir sicher, dass jeder von uns, innerlich leiden tut.

Noch funktioniert die Ablenkung im Aussen, doch ich weiss, dass irgend wann der Moment kommt, an dem wir innerlich zusammenbrechen, jeder Einzelne von uns, auch wenn wir dies niemals zugeben würden.

Diese Unterdrückung von Angst, Trauer, Schmerz kostet enorme Kraft. Es ist wie, einen mit Luft gefüllten Ballon unter Wasser zu drücken, es klappt, doch es ist über einen längeren Zeitraum enorm kräftezehrend.

Deshalb bitte ich um Euer Verständnis, dass es zur Zeit keine neue Texte geben wird. Ich versuche die Tageskarten online zu stellen, aber selbst das, kann ich nicht wirklich garantieren !


Wer mag, darf gerne eine Kerze für ihn anzünden.

Der Glaube an das Gute sollte niemals verloren gehen,
denn Glaube und Hoffnung helfen in schwierige Zeiten.


02.09.2022

Es gibt Grund zum Aufatmen ! ER ist aus dem Koma raus ! Alles andere wird sich nun zeigen…


Meine Unterkunft der letzten Tage

Nun zum Geheimnis, warum ich die letzten Tage keine Tageskarte ziehen konnte :

Ich habe die letzten Tage in der Normandie verbracht.

Meine Unterkunft war ein „kleiner“ Bauernhof in Les Trois-Pierres.

Denn ich ziehe die Ruhe auf dem Land, jedem überfüllten Hotel am Strand vor. Und doch war ich nur rund 25 km vom Meer entfernt.

Ich bewohnte mit meinen Kindern ein Zimmer mit eigenem Bad und morgens gab es ein „leichtes französisches Frühstück“.


Hier der Wecker, natürlicher, geht es doch gar nicht mehr :


Morgens gab es frische Milch, direkt aus dem Kuhstall.

Hier macht der Bauer sich auf den Weg in den Stall :


Und natürlich zeige ich auch ein paar Bilder der Tiere :


Und überall Obstbäume, hauptsächlich Aepfel und Birnen. Die Bäume hingen so voll damit, dass ich am liebsten alle mitgenommen hätte. Doch leider war kein Platz mehr im Wagen.


Die letzten Tage waren richtig toll und ich wünschte, ich hätte länger bleiben können in der Normandie, am Meer…