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Raketenofen

Wer mir bereits länger folgt, der weiss, wie gerne ich in der Natur bin und auch gerne draussen koche.

Deshalb möchte ich dir heute den Raketenofen mal genauer vorstellen :

Meinen Raketenofen habe ich über BBQ-Toro bezogen, wo ich auch den grössten Teil meiner gusseisernen Töpfe herhabe. Diese Adresse kann ich dir wirklich empfehlen, wenn du dich für solche Dinge interessierst.

https://www.bbq-toro.de/


Warum ich mich überhaupt für einen Raketenofen entschieden habe, erkläre ich dir gleich.

Für mich war es wichtig, dass der Ofen mit beliebigem Brennmaterial befeuert werden kann. Und das ist hier wirklich gegeben. .

Der Ofen kann mit vielfältigen Materialien betrieben werden, dazu gehören:

  • Holz
  • Grillkohle
  • Holzpellets
  • Laub
  • Pappe
  • und vieles mehr

Durch den Kamineffekt wird das Feuer besonders gut angefacht und die Brennmasse besonders wirksam verbrannt und auch bei windigem Wetter, ist das Benutzen im Freien unproblematisch.

Der Raketenofen bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten, egal ob auf Terrasse, Garten oder beim Campen unterwegs. Natürlich kann dieser Ofen ideal mit einem Dutch-Oven, Gusspfanne oder Gusstopf benutzt werden. Ich habe mir jedoch noch einen weiteren Topf, der besonders gut zum Kochen auf dem Raketenofen geeignet ist, zugelegt :

Es handelt sich um den : BBQ-Toro Edelstahl Kochtopf für Raketenofen, 7,0 Liter Topf mit Deckel.

Der Kochtopf ist aus Edelstahl hergestellt und besitzt einen passenden Deckel. Das Besondere an diesem Kochtopf ist jedoch, dass er doppelwandig hergestellt wurde. So kann sich die Hitze zwischen den zwei Wänden besser verteilen und den Inhalt wesentlich schneller und effizienter erhitzen.

Da das Kochen mit diesem Ofen in Kombination mit dem Topf sehr viel schneller geht, ist dies ein klarer Vorteil zum Gebrauch während eines Energie-Blackouts.



Nachtrag 30.09.2022 :

Falls sich jemand dafür interessiert, habe ich hier ein kleines Video gefunden, wie man selbst so einen Ofen bauen kann :


Wie hast du dich auf ein Energie-Blackout vorbereitet ?

Bist du auf einen möglichen Stromausfall vorbereitet ?

Oder denkst du eher, dass das nur Panikmache der Regierung ist?

Ehrlich gesagt, bei all dem, was wir in den letzten Jahren erlebt haben, habe ich mich vorsichtshalber mal ein wenig darauf vorbereitet, so weit man sich im Kleinen überhaupt darauf vorbereiten kann.

Ich habe folgende Dinge angeschafft :

  • Kerzen
  • ein kleiner Gaskocher für Camping
  • 2in1 Tragbare Gasheizung Camping Butan Gaskocher
  • einen Hüttenofen
  • einen Raketenofen (zum draussen kochen) und kleines Holz
  • Taschenlampen mit Batterien
  • Feuerkanne
  • Perkolator
  • Schlafsäcke und verschiedene Decken
  • Wärmeflaschen
  • Erste-Hilfe-Kiste
  • Outdoor Wasserfilter
  • Feuerstarter, Watte und Vaseline
  • Streichhölzer und Feueranzünder

und natürlich darf das Essen und Trinken nicht vergessen werden:

  • einige Wasserflaschen
  • Fleisch und Gemüse in Gläser eingekocht, der normale Vorrat eben



Ich muss jetzt aber noch überprüfen ob ich genug Medikamente und Pflaster im Haus habe. Denn im Falle eines Falles, will man ja darauf vorbereitet sein.

Ausserdem fehlen noch ein paar Hygiene-Artikel, die ich noch besorgen muss.

Es gibt bestimmt noch vieles, was sich nicht in meinem Sortiment befindet. Doch ich glaube, dass ich für den Anfang schon mal nicht so schlecht aufgestellt bin.

Nein, das ist keine Panikmache meinerseits, doch ich möchte später nicht im Kalten sitzen und mir den Hintern abfrieren.

Vielleicht klingt es für viele übertrieben, während es für andere vielleicht hilfreich sein mag.


Fleisch im eigenen Saft einkochen

Anfangs hatte ich grosse Bedenken, überhaupt rohes Fleisch einzukochen.

Aber nach längerem Einlesen und Anschauen von mehreren Videos (hauptsächlich amerikanische) habe ich mich, trotz der Gefahr von Botulismus, ans Einkochen von rohem Fleisch ran gewagt. Aber nur, weil ich über einen Pressure Canner verfüge, mit einem Weck-Gerät hätte ich es wohl eher nicht getan.

Also, auf zur Schlachthofmetzgerei, um Rinderfleisch und Hühnerfilets zu besorgen.

Meine Einkochgläser bestelle ich meistens im Internet bei : http://www.glaeserundflaschen.de und bin dort als Kundin ganz zufrieden. (Twist-Off-Glas – Rundglas – 720 ml)

Dazu habe ich mir Deckel mit Button bestellt, die sterilisierbar sind, was nichts anderes heisst, als dass sie bis 120 Grad erhitzbar sind und der Button zeigt an, ob das Glas wirklich Vakuum gezogen hat.

Das Fleisch in kleine Stücke schneiden und bis höchstens 3/4 des Glases, locker einfüllen.

Dann den Rand der Glaser mit Essig abputzen, damit sie wirklich ganz sauber sind, dann die Deckel draufschrauben.

Die Gläser in den Pressure Canner stapeln und das Einkochverfahren beginnen. Die Gläser müssen auf jeden Fall 90 Minuten unter Druck eingekocht werden.

Das Einkochverfahren mit dem Pressure Canner, werde ich an anderer Stelle genauer erklären, doch hier würde das zuviel Platz einnehmen.

Und ich muss zugeben, dass ich dann doch erstaunt war über die Flüssigkeitsmenge, die das Fleisch abgegeben hat.

Hier kommen die Gläser gerade aus dem Pressure Canner :


Wer sich gerne mehr über das Einkochen mit dem Pressure Canner einlesen möchte, dem kann ich folgende Bücher empfehlen:

Meine Bücher sind in englischer Sprache, ob es sie auf Deutsch gibt, kann ich so aus dem Stegreif so gar nicht sagen. Das muss jeder für sich selbst rausfinden.


Der Wald kann ganz schön gefährlich wirken

Bei Dämmerung in den Wald

Wenn ich früh morgens oder noch spät abends in den Wald gehe, überkommt mich hin und wieder das Gefühl von Angst. Oft kann ich diese Angst überwinden und ich wage mich trotz allem in den Wald. Es gibt aber auch Tage, wo die Angst zur Panik wird und dann drehe ich um. Dabei verlasse ich mich stets auf mein Bauchgefühl !

Ich weiss nicht ob es mit all den bösen Märchen (Hänsel und Gretel, Rotkäppchen,…) zusammenhängt, die man in der Kindheit erzählt bekommt oder ob es mit einer realen Erinnerung aus der Vergangenheit zusammenhängt.

Aber wenn die Lichtverhältnisse schwierig sind und man meist alles nur noch grau wahrnehmen tut, können die Gräusche des Windes oder die Rufe der Tiere beängstigend wirken. Ein Knacken der Äste kann einen dann schon in Aufruhr versetzen. Die vielen Schatten, die sich plötzlich zu bewegen scheinen oder die fremden Gerüche. Oft hat man auch das Gefühl beobachtet oder verfolgt zu werden.

Ja, manchmal kostet es wirklich Überwindung in den Wald zu gehen.

Aber eins kann ich Dir sagen:

Es lohnt sich jedes mal !

Eine schöne Belohnung ist immer wieder die Sichtung von Rehen oder anderen Wildtieren :

Aber auch das Auffinden von essbaren Pilzen und Beeren, macht Spass :

Doch der entscheidende Grund, warum es sich immer wieder lohnt in den Wald zu gehen, ist wirklich die Entspannung. Man fühlt regelrecht das Abfallen vom Stress. Es ist als ob innerlich ein Schalter umgelegt wird und Heilung stattfinden kann.