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Komm aus der Opferhaltung heraus

Viele Menscheng glauben, dass sie Opfer der äusseren Umstände sind.

Doch oft ist es ihre eigene Bequemlichkeit, die sie in diesen Gedanken gefangen hält. Es ist ja auch wesentlich einfacher, die Schuld für die eigenen Probleme auf andere Menschen oder Umstände zu projizieren, als die Verantwortung für das eigene Wohlergehen zu übernehmen.

Aus dieser Sichtweise heraus, lassen sich keine positive Gedankenmuster erstellen und somit ist die allgemeine Grundhaltung dem Leben gegenüber beeinträchtigt. Je länger du dich in dieser Opferhaltung befindest, um so schwieriger wird es, sich aus diesem Irrglauben zu befreien.

Erkenne anhand deiner Ausreden, dass du dich in einer Projektion befindest und stets anderen die Schuld an allem gibst.

Dann solltest du dich fragen, ob du wirklich bereit bist, dem Ganzen ein Ende zu bereiten und die Verantwortung für dich und dein Wohlergehen zu übernehmen.

Sage dir, dass du selbst verantwortlich bist für dein seelisches, körperliches und geistiges Wohlergehen und für die Befriedigung all deiner Bedürfnisse, auch für die Lösung deiner Probleme.

Durch diese Opferhaltung schadest du dir nicht nur selbst, sondern färbst auch deine Wahrnehmung anderen gegenüber, schwarz sein. Sie werden dadurch zu Tätern und Störenfriede.

Wenn du es jedoch schaffst, dir selbst einzugestehen, dass du dich selbst in diese Opferrolle begeben hast, ist bereits der erste Schritt zur Befreiung getan.

Wenn du endlich dazu bereit bist, die Verantwortung für dich und dein Leben zu übernehmen, öffnest du die Tür zu deinem Glück.

Tritt heraus aus diesem Schatten und lass die Opferhaltung hinter dir.

Im Gegenzug erhältst du neue Kraft, neuen Mut zum Handeln und Tun. Dein Lebensgefühl wird intensiver und steigert auch dein Selbstwertgefühl.

Wenn du verstehen möchtest, wieso du vielleicht so gehandelt hast, brauchst du nur einen Blick in deine Vergangenheit zu werfen, oft haben wir diese Lebenseinstellung von unseren Eltern, Geschwistern, Familie oder Freunden unbewusst übernommen.

Du kannst jederzeit neue Gedankenmuster erlernen, alles, was es braucht, ist deine eigene Entscheidung, deine Zustimmung und dein Wille. Gib dir die Erlaubnis neue Erfahrungen zu machen.

Verlerne deine Hilflosigkeit und lenke dein Denken wieder in vernünftige Bahnen, somit gewinnst du die Kontrolle über dein Leben und deine eigenen Visionen zurück.


Schreite zur Tat

Zusammenfassung aller Schritte, wie du dein Leben verändern kannst :

  • erlange Bewusstheit über deinen gegenwärtigen Zustand
  • mache dir klar, wo du hin willst
  • öffne dich für eine Veränderung
  • entwickele eine Idee, eine Vorstellung und dann eine Vision für dein (neues) Leben, für neue Erfahrungen
  • komm ins Handeln
  • es reicht nicht, es nur zu wollen, du musst es auch tun
  • triff deine Entscheidung
  • gib dir die Erlaubnis
  • lass alte Glaubensätze / Gedankenmuster los
  • übernimm die Verantwortung für dich, dein Leben und deine Bedürfnisse
  • geh ins Vertrauen
  • verlerne deine Hilflosigkeit
  • schreite zur Neuprogrammierung
  • werde dein eigener Meister und erschaffe dein eigenes Momentum

Ich kann jederzeit eine Umkehr herbeiführen…


Das Streben nach Grösserem ?

Ihr Wille ist die Fähigkeit, sich Ziele zu setzen, die eigenen Ideale, Wünsche und Bestrebungen zu wählen. Liebe und nähren Sie diesen Willen, widmen Sie sich ihm mit ganzem Herzen ! Früher oder später werden dann Ihre Ziele in Ihnen Gestalt einnehmen. So wird Ihre Wüste zum Paradies und Ihr Wille wir Gottes Wille. Danach erleben Sie die Freude des erhörten Gebetes.

Dr. Joseph Murphy

Eines der Grundprinzipien ist der Glaube, der Glaube an sich selbst, an die Sache und an die uns innewohnende Kraft.

Wenn wir es schaffen, in diesem Glauben zu bleiben, und diesen Glauben von nichts zerstören zu lassen, streben wir immer mehr unserem Glück entgegen.

Ich gebe zu, es ist manchmal nicht so einfach und man fragt sich: „Was tue ich hier eigentlich ? Wäre es nicht besser mich mit Dingen auseinander zu setzen, die ich besser händeln kann ?“

Es mag sein, dass das der einfachere Weg ist, doch es ist ganz bestimmt nicht der richtige Weg.

Wenn wir jetzt nachgeben, landen wir wieder genau bei der Ausgangssituation. Eigentlich streben wir nach mehr, doch irgend etwas hält uns davon ab, unseren Traum zu verwirklichen. Es ist als wollten wir über die Schwelle treten, doch im letzten Moment ziehen wir den Fuss zurück und sagen uns, dass es auf dieser Seite der Schwelle einfacher ist, mit dem Leben klar zu kommen, weil wir uns hier auf bekannten Terrain bewegen, während wir nicht wissen, was uns wirklich auf der anderen Seite erwartet.

Fülle ? Verwirklichung unseres Traumes ? Oder doch nur Versagen ?

Es ist die Angst vor dem Unbekannten, die uns immer wieder auf den Boden der Tatsachen und in unser altes Bewusstseinsdenken zurückholt.

Es heisst immer wieder, dass der Mensch generell ein Problem damit hat, die Kontrolle loszulassen, weil er nun mal gerne der Steuermann seines Lebens ist.

Doch ist das wirklich so ?

Sind wir wirklich der eigene Steuermann oder lassen wir einfach nur mit uns geschehen ?

Ich wage zu behaupten, dass viele Menschen eher selten die Kontrolle über ihr Leben besitzen. Und dass sie erst lernen müssen in die Selbstermächtigung zu kommen ! Sie lassen sich von ihren Aengsten leiten und schaffen es dann nicht den Fuss über die Schwelle zu setzen.

Manchmal erwarten wir eine Bestätigung von Aussen, um sicher zu gehen, dass wir auf dem richtige Weg sind. Wir schauen uns hilfesuchend um und hoffen, irgend etwas Vertrautes zu finden, was uns hilft diesen letzten Willen aufbringen zu können, unsere Fuss auf die andere Seite zu setzen.

Plötzlich werden wir zu kleinen Kindern und suchen die Bestätigung von unseren Eltern, die uns damals, als wir angefangen haben zu laufen, dazu animiert haben, den ersten Schritt und dann noch viele weitere Schritte zu tun.

Wenn wir dann niemanden finden, der uns dabei unterstützt und auffordert weiterzumachen, lassen wir uns zurückfallen oder stehen gar nicht erst auf.

Aber was ist es nun, dass uns dazu antreibt, diesen ersten Schritt zu tun und dann die vielen anderen ?

Ist es wirklich die Stimme unserer Eltern oder sind wir es nicht selbst, unser Wille, unser innerer Antrieb, der uns weiterbringt ?

Es ist unser Streben nach Wachstum, das uns dazu anhält, neue Schritte zu wagen und neue Welten zu entdecken !

Dr. Joseph Murphy drückt es so aus :

Ihr Wunsch nach Wohlstand, ist die Stimme Gottes, die Ihnen sagt, dass Ihnen die Fülle bereits zur Verfügung steht. Darum erfahren Sie durch Ihre Bedürftigkeit den Drang zu wachsen, sich auszudehnen, sich zu entfalten und Ihre Ziele zu erreichen und zu verwirklichen.

Kümmere dich um dich selbst

Gemäss dem Sprichwort : „Alles neu macht der Mai“ , bin ich selbst dabei mein Leben zu wandeln.

Nachdem ich die letzten Jahre meinen Kindern mein Leben gewidmet habe, diese nun aber erwachsen sind, bin ich bereit wieder die Verantwortung für mein eigenes Leben zu übernehmen.

Ich weiss, man hört sehr oft diesen Spruch : „Uebernimm die Verantwortung für dein eigenes Leben oder kümmere dich um dich selbst. „

Aber was heisst das genau ?

Oft hört man auch diesen Spruch im Zusammenhang mit dem Dualseelenprozess, wo es heisst, dass die Frau (Herzmensch) sich nicht an den Mann (Gefühlsklärer) hängen soll, sondern sich vielmehr ein eigenes Leben aufbauen soll, ihren eigenen Weg gehen soll.

Hier geht es darum, dass die Frau ihre ureigene Kraft besitzt und nicht vom Mann abhängig ist. Sie darf ihren eigenen Weg gehen, sich um sich selbst kümmern und ihr eigenes Leben aufbauen, ohne dabei von einem Partner oder anderer Person abhängig zu sein. Sie darf sich um ihre eigenen Bedürfnisse kümmern und muss sich weder dafür schämen, noch sich vor der Aussenwelt verstecken. Sie sollte vielmehr begreifen, dass sie wertvoll ist und zu keinem Zeitpunkt, einem Mann unterstehen muss.

Wenn die Frau eine Rückschau hält und ihr Leben als Beobachter betrachtet, wird sie merken, dass sie zu sehr viel mehr fähig ist, als das, was die Gesellschaft ihr, all die Jahre versucht hat, einzureden. Denn sie ist fähig, sich gleichzeitig um mehrere Sachen zu kümmern, wie zum Beispiel : „Haushalt, Kinder, Beziehung, Arbeit, Weiterbildung und und und.“

Doch manchmal vergisst sie einfach, zu was sie überhaupt fähig ist !

Nicht, weil sie sich selbst nicht zu schätzen weiss, sondern vielmehr, weil sie all das aus Liebe tut. Sie opfert sich liebevoll für die Familie auf und stellt ganz bewusst ihre eigenen Wünsche hinten an.

Und nach einer so langen Zeit der Aufopferung, weiss sie einfach manchmal nicht mehr, wie man sich um sich selbst kümmert. Ihre ganze Aufmerksamkeit war so lange aufs Aussen gerichtet, auf andere Personen, dass es für sie recht schwierig ist, wieder den Fokus auf sich und ihre eigenen Wünsche zu richten.

Aber ab einem gewissen Punkt, wird sie dazu gezwungen, sich ihrer selbst zu widmen und sie muss sich darüber klar werden, wie sie weitermachen will.

Bei manchen Frauen, geschieht dieser Zeitpunkt früher (vielleicht durch Trennung oder Sterbefall) und bei anderen einfach später.

Aber irgend wann erreicht jede Frau diesen Punkt in ihrem Leben, wo sie ihre eigene Entscheidung treffen muss !

Genau zu diesem Zeitpunkt lauert aber für sehr viele Frauen die grösste Gefahr, ihre Entscheidungen aus dem Mangel heraus zu treffen, weil sie sich immer noch in der Energie der Aufopferung befinden.

Deshalb ist es wichtig, dass sie sich erst einmal Zeit für sich selbst nehmen und ihr vergangenes Leben betrachten und drüber nachdenken, wie sie ihr weiteres Leben gestalten wollen.

Diese Fürsorge nennt man : „Kümmere dich um dich selbst!“

Es geht darum, ein Bewusstsein für sich selbst zu entwickeln.

Gerne möchte ich an dieser Stelle zu einem anderen Blogeintrag verweisen :

Schau dir auch mal das Video von Gerald Hüther an, er erklärt ebenfalls sehr gut, wieso es so wichtig ist, zu sich selbst zu stehen und in die Selbstfürsorge zu gehen :