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Bewusst das eigene Heim betrachten

Wusstest du, dass dein Traumhaus, also, das Haus, in dem du wohnen würdest, wenn du frei wählen könntest, sehr viel über dich und deine Seele aussagt ?

Stell dir dieses Haus in allen Details vor und schreibe auf, was du alles mit diesem Haus verbindest !

Schreib jeden Gedanken, jedes Gefühl auf, die dir beim Betrachten des Hauses einfallen.

  • Ausssehen,
  • Grösse,
  • verbaute Materialien,
  • wo steht es,
  • schattig, sonnig, lichtdurchflutet
  • alles auf einer Etage oder doch auf mehrere Ebenen
  • wie viele Zimmer

Geh durch jedes einzelne Zimmer und schau es dir genau an !

Was empfindest du dabei ?

Geh durch jedes einzelne Zimmer :

  • Eingangsbereich
  • Wohnzimmer
  • Esszimmer
  • Küche
  • Schlafzimmer
  • Badezimmer
  • Arbeitszimmer

vergiss dabei aber auch nicht :

  • die Terrasse
  • den Garten
  • die Garage
  • ein bestehender Schuppen oder Scheune

Geh einmal komplett über das Grundstück und schau dir jede Ecke genau an.

Wenn du dies tust, solltest du dein Ego, das ist der Teil, der alles bewertet, erst einmal zur Ruhe bringen. Denn du darfst in deinem Geiste alles haben, was du dir wünschst, ohne wenn und aber.

Und dann frage dich, wer mit dir dort wohnt und welchen Platz du diesen Personen einräumst.

Anschliessend stell dir die Frage, wieso du dir dies oder jenes ausgesucht hast.

Welchen Wichtigkeitsgrad, du den Dingen einräumst.

Wieviel Platz du den verschiedenen Dingen einräumst.

Auf diese Weise bekommst du einen Ueberblick über deine Bedürfnisse.


Schreib alles nieder, falls dir später noch etwas einfällt, kannst du es problemlos hinzufügen, wenn du etwas für unwichtig hältst, kannst du es auch wieder streichen.

Dieses Haus ist Ausdruck deiner Persönlichkeit und dient als Hinweis dafür, wo du dich von dir selbst entfernt hast und deinen eigenen Lebensfluss blockierst.

Es zeigt dir, zu was du, deine Seele, eigentlich fähig wärst, wenn du nicht gerade damit beschäftigt wärst, dich selbst klein zu halten und dich im Zustand des Mangels zu bewegen.

Du erkennst, anhand der verschiedenen Räume, deinen eigenen Seelenplan, warum du eigentlich inkarniert bist und was du alles erreichen wolltest.

Als ich mich zu lieben begann

Die Charlie Chaplin zugeschriebene “Geburtstagsrede”

Charlie Chaplin soll anlässlich seines 70. Geburtstags am 16.4.1959 , diese Rede gehalten haben. Es wird behauptet, dass es sich hierbei um eine Falschinformation handelt und die Originalverse aus der Feder von der amerikanischen Autorin Kim McMillen stammen.


1. Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnzeichen sind – dafür, dass ich nicht im Einklang mit meiner eigenen Wahrheit lebe. Heute weiß ich, diesen Einklang nennt man :

Authentisch Sein.

2. Als ich mich selbst zu lieben begann, verstand ich, wie sehr es einen Menschen beeinträchtigen kann, wenn ich versuche, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich eigentlich weiß, dass der Zeitpunkt nicht stimmt und der Mensch nicht dazu bereit ist – und das gilt auch, wenn ich selber dieser Mensch bin. Heute nenne ich das :

 Respekt.

3. Als ich mich selbst zu lieben begann, hörte ich auf, mich nach einem anderen Leben zu sehnen. Jetzt kann ich sehen, dass alles um mich herum Einladung und Aufforderung zum Wachsen ist. Heute weiß ich, das bereitet den Boden für:

 Reife.

4. Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur rechten Zeit am rechen Ort bin und alles genau zum rechten Zeitpunkt geschieht. Von da an konnte ich gelassen sein. Heute weiß ich, das ist :

 Vertrauen.

5. Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben. Auch habe ich damit aufgehört, grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt – auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute bedeutet das für mich:

 Einfachheit.

6. Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich ist, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, was mich hinunterzieht oder mich von mir selbst entfernt. Erst nannte ich diese Haltung einen „Gesunden Egoismus“. Heute weiß ich, das ist :

Selbstliebe.

7. Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich damit aufgehört, immer recht haben zu wollen; seitdem habe ich mich weniger geirrt. Heute weiß ich, das ist gemeint mit :

 Bescheidenheit.

8. Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet. So lebe ich heute jeden Tag, und das heißt für mich :

Erfülltes Leben.

9. Als ich mich selbst zu lieben begann, erkannte ich, dass mich mein Denken verstören, beunruhigen und krank machen kann. Doch seit es sich mit meinem Herzen verbunden und ihm unterstellt hat, ist mein Verstand ein wertvoller Helfer. Diese Verbundenheit ist, wie ich heute weiß :

Herzensweisheit.

10. Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich:

Das ist das Leben !

Psychohygiene – Die reinigende Wirkung meiner Seele

In den letzten 2 Jahre galt unser Augenmerk vorwiegend auf unsere Körperhygiene. Wir wurden überflutet von Themen wie Viren, Distanz, Desinfektion, Solidarität, … Nicht wenige unter euch sind kraftlos, sorgenvoll & ängstlich geworden. Wir sind aus dem inneren Gleichgewicht geraten.

Genau wie dein Körper verlangt auch deine Psyche nach regelmäßiger Zuwendung & Pflege.

Katharine Tempel

Also wie kann uns die Psychohygiene dabei helfen und was bedeutet sie?

Es ist eine Lehre, die für den Erhalt oder Wiedererlangen der seelischen Gesundheit zuständig ist. Tagtäglich werden wir mit äußerlichen und innerlichen Stressoren konfrontiert und die Psychohygiene hilft ein jeder diese Belastungsfaktoren zu erkennen, abzulehnen oder gar ins positive umzuwandeln damit unsere Psyche und folglich auch unser Körper gesund bleiben kann. Denn

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.

Christian Morgenstern

Wie sieht so ein innerlicher „Hausputz“ eigentlich aus?

Basilius der Große sagte einmal: Ruhe ist für die Seele der Anfang der Reinigung. Nur in der Stille können wir in uns hineinhorchen und uns einmal fragen: Was uns bedrückt? Worüber wir uns sorgen? Welche Zweifel in uns aufkeimen? Welche Situationen uns unangenehm sind? Das Erkennen und Benennen ist der erste Schritt der Selbsterkenntnis.

Das kritische Reflektieren, Aufarbeiten und daraus Schlussfolgerungen und eigene Grenzen zu setzen, ist für das weitere Handeln und Fühlen unabdinglich.

Es ist wichtig regelmäßig Psychohygiene in unserem Alltag zu integrieren, damit es gar nicht zu einem Gefühlschaos kommen kann.

Hier einige Tipps die dir zu einem besseren Wohlbefinden, mehr Gelassenheit und Zufriedenheit im Alltag führen:

  • Humor und Lachen: verändere deine Lebenseinstellung. Begegne stressige Situationen gelassener, lächelnd; und scherze auch mal über deine eigenen Schwächen. Lege den Perfektionismus ab und werde gib deinem inneren Kind mehr Raum.
  • Entspannungsübungen / Atemübungen / Meditation
  • Ausreichend Schlaf, ausgewogene Ernährung & Bewegung
  • Achtung vor Reizüberflutung. Einfach mal alle elektronische Geräte ausschalten und in die Natur gehen. Hier wird deine eigene Batterie wieder aufgefüllt.
  • Lass deinen Gefühlen freien Lauf! Schreibe deine Sorgen auf und vergleiche im Nachhinein ab sie der Realität entsprachen. Rede mit Freunden / Familie was dich wirklich bewegt damit kannst du dich entlasten und musst dich nicht mehr verstellen. Unterbreche dein Gedankenkarussell indem du bewusst STOP sagst und dich mit anderen Sachen beschäftigst.
  • Sei im Hier & Jetzt. Lege deine Achtsamkeit auf die gegenwärtige Situation; denn genau hier findet dein Leben statt. Nicht gestern und auch nicht morgen.
  • Fokussiere dich auf das Gute. Jede Situation hat positive und negative Aspekte. Versuche anhand der Vogelperspektive in jeder schweren / bedrückende Lage das Gute zu erkennen. Lass abends im Bett deinen Tag Revue passieren und beende deine Gedanken mit 3 positiven Dingen.

Unsere Energie folgt der Aufmerksamkeit!

Magie

Ich habe mich vor über 20 Jahren mit Magie beschäftigt und bin unter anderem mit den Lehren von Franz Bardon und Blavatsky in Kontakt gekommen.

Ich denke, dass sehr viele Menschen, die sich mit Magie beschäftigen, gar keine Ahnung haben, was sie wirklich tun und die Allerwenigsten besitzen wirklich gute Nachschlagwerke.

Damals fragte ich mich bereits, wie man wirklich sicher sein kann, dass die Magischen Wesen, die man erschaffen möchte, sich nicht gegen ihren Erschaffer richten werden.

Genau das war damals der Grund, der Magie wieder den Rücken zu kehren. Ich fand es einfach zu gefährlich. Denn wenn man etwas mit negativer Energie aufladen tut, wird sich diese Kraft früher oder später gegen einen richten.

Schon alleine, der Gedanke sich eines Wesens zu bedienen um seinen eigenen Willen durchzusetzen, zeigt den wahren Charakter dieses Menschen.

Dieses Problem sehe ich auch bei sehr vielen esoterischen Beratern, die sich ihrer Macht, andere Menschen zu manipulieren, gar nicht bewusst sind. Nicht nur, dass sie nicht wissen, mit wem oder was sie da in Kontakt stehen, nein, sie haben gar keine Ahnung, was sie den Menschen damit antun. Auch wenn sie wirklich glauben, dass sie ihren Mitmenschen helfen, muss ich sagen, dass dies meist gar nicht der Fall ist.

Anstatt ihnen zu helfen, selbstständig denken und handeln zu können, machen sie sie von einem Egregor abhängig. Die Menschen werden süchtig und verlieren ihren freien Willen.

Hier möchte ich auf das Buch von Mark Stavish zum Thema Egregore hinweisen :

Mark Stavish schreibt auf Seite 28 in seinem Buch :

Deshalb nimmt jeder, der an einer Gruppe beteiligt ist, in seiner Psyche die Einflüsse der Egregore, das heisst des astralen Gegenstücks der Gruppe, auf. Dieser Prozess verläuft unbewusst. Die daraus folgenden Nachteile sind erstens zumeist störende psychische Einflüsse und zweitens eine Einschränkung der inneren Freiheit.


Mir ist aufgefallen, dass damals kaum jemand gefragt hat, was man tun könnte um ein Problem zu bewältigen oder welche Bücher einem weiterhelfen könnten. Es hiess immer nur, wann kommt der perfekte Partner oder wann bekomme ich Geld.

Von seelischer Weiterentwicklung war kaum die Rede.

Sie wollten stets hören, dass sich alles zu ihren Gunsten entwickelt, ohne selbst dafür etwas tun zu müssen.

Ich möchte hier aber nochmals betonen, dass ich nicht alle Berater über einen Kamm ziehen möchte, denn es gab und gibt auch vereinzelt gute Berater/innen. Dennoch war der grösste Teil genau so unwissend wie die, die damals um Beratung gebeten haben.

Ich zähle mich selbst zu den Unwissenden, denn ich weiss, dass ich nichts weiss und es wäre anmassend zu behaupten, dass ich alles verstehe. Ich bin noch sehr weit davon entfernt, es gibt in diesem Universum so viele Geheimnisse, die es zu entdecken gibt und wenn ich glaube endlich etwas verstanden zu haben, merke ich, dass dies nur ein weiteres Teil eines des grössten Puzzles der Welt ist.