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Trauben im eigenen Garten:

Süße Ernte leicht gemacht!


Stell dir vor, du gehst in deinen Garten und pflückst frische, sonnenverwöhnte Trauben direkt vom Stock. Ein Traum? Keineswegs! Mit ein paar grundlegenden Kenntnissen kann jeder Hobbygärtner seine eigenen köstlichen Trauben anbauen und eine reiche Ernte einfahren. In diesem Beitrag erfährst du alles Wichtige rund um den Anbau und die Ernte von Trauben in deinem eigenen Garten.


Der richtige Standort: Sonne, Sonne, Sonne!


Trauben lieben die Sonne! Wähle für deine Rebstöcke einen Standort, der mindestens 6-8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag bekommt. Eine südwestliche Ausrichtung ist ideal. Achte auch auf einen gut durchlässigen Boden, da Staunässe den Wurzeln schaden kann. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert (zwischen 6,0 und 7,0) ist optimal.

Sortenwahl: Welcher Wein passt zu dir?


Es gibt unzählige Rebsorten, und nicht alle sind für den Hobbyanbau im Garten geeignet. Für den Anfang empfiehlt es sich, auf robuste und krankheitsresistente Tafeltraubensorten zurückzugreifen. Beliebte Sorten, die auch in kühleren Klimazonen gut gedeihen, sind zum Beispiel:

  • Muscat Blue: Eine blauschwarze Sorte mit einem wunderbaren Muskatgeschmack, sehr gut für den Frischverzehr geeignet.
  • Suffolk Red: Eine kernlose, rote Sorte, die sehr süß ist und früh reift.
  • Regent: Eine pilzfeste Rotweinsorte, die auch als Tafeltraube sehr schmackhaft ist.

Informiere dich am besten bei einer Baumschule in deiner Nähe über die besten Sorten für deine Region.


Pflanzung und Pflege: Geduld zahlt sich aus


Die beste Pflanzzeit für Rebstöcke ist im Frühjahr, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.

Vorbereitung: Lockere den Boden tiefgründig und arbeite Kompost oder gut verrotteten Mist ein, um die Nährstoffversorgung zu verbessern.

  • Pflanzen: Hebe ein ausreichend großes Pflanzloch aus, setze den Rebstock ein und fülle es mit Erde auf. Achte darauf, dass die Veredelungsstelle (falls vorhanden) etwa 5-10 cm über dem Bodenniveau liegt.
  • Gießen: Gieße den frisch gepflanzten Rebstock gründlich an.

Rankhilfe: Trauben sind Kletterpflanzen und benötigen unbedingt eine stabile Rankhilfe. Spalierdrähte, Pergolen oder spezielle Rebenspaliere sind ideal.

  • Schnitt: Der Rebschnitt ist entscheidend für eine gute Ernte und gesunde Pflanzen. Er erfolgt in der Regel im Winter, wenn der Rebstock in der Ruhephase ist. Es gibt verschiedene Schnittsysteme, informiere dich hierzu am besten detailliert. Ein guter Schnitt sorgt dafür, dass die Pflanze nicht zu viel Energie in das Blattwachstum steckt, sondern in die Fruchtbildung.
  • Bewässerung und Düngung: Besonders in Trockenperioden ist eine regelmäßige Bewässerung wichtig. Im Frühjahr kannst du einen speziellen Beerendünger oder Kompost verwenden.
  • Pflanzenschutz: Achte auf Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingen und ergreife bei Bedarf frühzeitig Maßnahmen. Viele der neuen Sorten sind aber schon sehr resistent.

Die Traubenernte: Der süße Lohn


Die Erntezeit variiert je nach Sorte und Klima, liegt aber meistens zwischen August und Oktober. Woran erkennst du, dass deine Trauben reif sind?

  • Farbe: Die Beeren haben ihre sortentypische Farbe angenommen (grün, rot, blau-schwarz).
  • Geschmack: Probiere eine Traube! Sie sollte süß und aromatisch sein, nicht mehr sauer.
  • Konsistenz: Die Beeren sind prall und fest, aber nicht hart.
  • Stiele: Die Stiele, die die Trauben an der Rispe halten, sind oft leicht verholzt und braun.

Erntetipp: Schneide die gesamten Traubenrispen mit einer scharfen Schere oder einem Messer vorsichtig ab, ohne die Beeren zu beschädigen. Am besten erntest du an einem trockenen, sonnigen Tag.

Der Anbau von Trauben im eigenen Garten erfordert etwas Geduld und Pflege, aber die Belohnung sind frische, saftige Trauben, die einfach unvergleichlich schmecken.

Mein persönlicher Weg zum grünen Daumen: Einfach mal machen!


Vielleicht fragst du dich, wie ich das alles so genau weiß. Die Wahrheit ist: Ich bin eher eine intuitive Gärtnerin. Mein Motto ist oft: „Entweder es wird gut, oder eben nicht!“ Ich probiere gerne aus, lerne direkt von der Pflanze und der Natur und verlasse mich dabei oft auf mein Bauchgefühl. Manchmal muss man einfach den Mut haben, die Dinge anzupacken, statt sich von zu vielen Regeln einschüchtern zu lassen.

Genau so ist auch mein eigener Traubenstock in diesem Jahr prächtig gediehen – und das, obwohl ich die genaue Sorte sogar vergessen habe! Aber das tut dem Genuss keinen Abbruch. Es ist eine Freude zu sehen, wie er wächst und gedeiht.


Ich hoffe, dieser kleine Einblick und meine persönlichen Erfahrungen motivieren dich, selbst loszulegen und deine eigenen süßen Trauben zu ernten. Es ist ein wunderbares Gefühl!


Die heilende Natur


Die Beziehung zwischen Mensch und Natur als Heilquelle hat eine lange und tiefe Geschichte, die bis in die frühesten Zivilisationen zurückreicht. Was früher oft intuitiv verstanden oder in traditionellem Wissen verankert war, wird heute zunehmend durch wissenschaftliche Forschung untermauert und in moderne Therapieansätze integriert.

Natur als Heilung in der Vergangenheit

Schon immer haben Menschen die Natur zur Heilung genutzt. Frühe Zivilisationen und Naturvölker gaben ihr Wissen über Heilpflanzen und Rituale von Generation zu Generation weiter. Im antiken Griechenland prägte Hippokrates den berühmten Satz „Medicus curat, natura sanat“ – „Der Arzt behandelt, die Natur heilt“. Dieser Ausspruch verdeutlichte bereits damals die Überzeugung, dass die eigentliche Heilung im Patienten selbst stattfindet und die Natur diesen Prozess unterstützt. Mediziner wie Galen oder im Mittelalter Hildegard von Bingen (mit ihrem Konzept der „Viriditas“ – Grünkraft) betonten die Bedeutung der Naturkräfte für die Gesundheit.

Im 18. und 19. Jahrhundert, als die Schulmedizin noch in den Kinderschuhen steckte, erlebte die Naturheilkunde eine Renaissance. Persönlichkeiten wie Sebastian Kneipp entwickelten Therapieansätze, die auf Wasseranwendungen, Bewegung, Ernährung und Pflanzenheilkunde basierten – Prinzipien, die bis heute als klassische Säulen der Naturheilkunde gelten. Diese Ansätze waren oft eine Reaktion auf die begrenzten Möglichkeiten und teils aggressiven Methoden der damaligen Schulmedizin.

Natur als Heilung heute

Heute erlebt die Natur als Heilquelle eine neue Wertschätzung und Integration in die moderne Gesundheitsversorgung. Die Umweltpsychologie untersucht systematisch, wie unsere Umgebung unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten beeinflusst. Dabei wird zunehmend deutlich, dass der Aufenthalt in der Natur nicht nur subjektiv wohltuend ist, sondern messbare positive Effekte auf unsere körperliche und geistige Gesundheit hat.

Wissenschaftliche Erkenntnisse untermauern immer mehr, was viele intuitiv spüren:
  • Stressreduktion: Studien zeigen, dass der Aufenthalt in der Natur den Cortisolspiegel senkt, den Blutdruck und die Herzfrequenz reduziert und die Ausschüttung von Stresshormonen mindert.
  • Verbesserte Stimmung und mentale Gesundheit: Zeit in der Natur kann Angstzustände und Depressionen reduzieren, die Stimmung heben und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Selbst der Blick auf Naturlandschaften aus einem Fenster kann positive Effekte haben.
  • Schmerzlinderung: Neuere Forschungen legen nahe, dass das Betrachten von Naturszenen die neuronale Aktivität in Hirnregionen reduziert, die mit der Schmerzwahrnehmung verbunden sind.
  • Stärkung des Immunsystems: Einige Studien deuten darauf hin, dass bestimmte pflanzliche Verbindungen (Phytonzide), die Bäume in die Luft abgeben, die Aktivität von natürlichen Killerzellen im Immunsystem erhöhen können.
  • Kognitive Vorteile: Die Natur kann die Konzentration verbessern, insbesondere bei Menschen mit ADHS, und die Kreativität fördern.
Moderne Therapieansätze und Praktiken:
  • Ökotherapie/Naturtherapie: Dies ist ein Oberbegriff für verschiedene Therapieformen, die die Natur in den Heilungsprozess einbeziehen. Dazu gehören:
  • Waldbaden (Shinrin-Yoku): Ursprünglich aus Japan stammend, ist dies eine Praxis des bewussten Eintauchens in die Waldatmosphäre, ohne sportliche Ziele zu verfolgen. Es geht darum, die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen.
  • Gartentherapie (Horticultural Therapy): Hierbei wird die Arbeit mit Pflanzen und im Garten therapeutisch genutzt, um körperliche und geistige Funktionen zu verbessern.
  • Wildnistherapie: Strukturierte Programme in der Wildnis, oft für Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten oder psychischen Problemen.
  • Tiergestützte Therapie: Der Einsatz von Tieren im therapeutischen Prozess.
  • Green Exercise: Jede Form von körperlicher Aktivität, die im Freien in natürlichen Umgebungen stattfindet.

Die moderne Naturheilkunde integriert sich oft als komplementäre oder integrative Medizin in die konventionelle Schulmedizin. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und den Patienten aktiv in den Heilungsprozess einzubeziehen, oft durch einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele berücksichtigt.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Natur seit jeher als mächtige Heilkraft wahrgenommen wurde. Während man sich früher oft auf überliefertes Wissen und intuitive Erfahrungen verließ, bestätigt die heutige Wissenschaft die tiefgreifenden positiven Auswirkungen der Natur auf unsere Gesundheit. Die Integration von Naturerfahrungen in moderne Therapien und das wachsende Bewusstsein für die Bedeutung grüner Räume in Städten zeigen, dass die Natur als Heilung relevanter denn je ist.


Rosen, Rosen, Rosen…

So wie die rote Rose ein kraftvolles Symbol für die wahre Liebe und Leidenschaft ist, haben die anderen Farben ihre eigenen Bedeutungen.

Ich habe mich ganz einfach für meine Lieblingsfarben entschieden.

Leider tragen noch nicht alle meine Rosen Knospen, ich musste ja drei Rosenstöcke ersetzen und die anderen zwei, sind noch ganz klein.

Ausserdem habe ich bei der Nachbarin einen alten Rosenstock ausgegraben, den wir uns dann geteilt haben.

Dieser hier, hatte kaum noch Wurzeln, deshalb habe ich ihn mit Bewurzelungspulver in die Erde gesteckt, in der Hoffnung, dass sich schnell neue Wurzeln bilden.

Bei diesem hier, habe ich die Wurzeln gekürzt und in die Erde gesteckt. Später kommt er dann in die Erde.

Das sind 4 Teilstücke von den gekürzten Wurzeln von der Pflanze vorher, die ich in die Erde gesteckt habe, in der Hoffnung, dass neue Rosenstöcke daraus erwachsen.

Dieser Rosenstock ist noch ziemlich neu, aber er fängt an, neue Triebe zu machen, also sollte er mittlerweile gut angewachsen sein. Ich freue mich schon auf seine Blüten.

Weitere Bilder folgen, wenn mehr zu sehen ist.


Mein kleines Blumenbeet…

Ich bin gestern durch meinen Blumengarten gegangen und habe nachgeschaut ob alles in Ordnung ist.

Die Rosen entwickeln sich prächtig, obwohl ich sie erst recht spät zurückgeschnitten habe.

Auch die Pfingstrosen sind für das erste Jahr ziemlich schön entwickelt. In den kommenden Jahren, werden sie sich ja weiterentwickeln und dabei grösser und buschiger werden.

Das erste Grün meiner Dahlien schaut auch schon hervor.

Ich hoffe, dass ich dieses Jahr wirklich Glück habe und alle Dahlien sich entwickeln werden, ohne dabei von den Schnecken stets runtergefressen zu werden.

Und zum Schluss noch zwei Bilder von meinem Zierlauch.

An für sich ja schon nicht schlecht, doch ich kann den Wachstum meiner Dahlien gar nicht erwarten. Ich liebe diese Blüten einfach und ausserdem ergeben sie immer wunderschöne Bilder.