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Austernseitlinge

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.


Letztes Jahr, hatte ich die Chance, das erste Mal Austernseitlinge zu finden. Und ich war wirklich sehr dankbar dafür !

Hier ein paar Bilder von meinem Fund :

Die Pilztraube sah wirklich super aus.

Da wir Minusgrade hatten, hatte sich eine kleine Eisschicht auf den Pilzen gebildet, gut zu erkennen.


Einen Teil hatte ich gleich gegessen und die anderen für später getrocknet. Sie waren richtig lecker, nach so langer Zeit ohne Pilze !

Zu einem späteren Zeitpunkt bin ich nochmals zum Fundort gegangen, doch leider waren die Austernseitlinge nur sehr langsam bis kaum nachgewachsen:


Dieses Jahr, war ich noch nicht viel im Wald. Vielleicht habe ich aber doch noch das Glück Austernseitlinge zu finden.


Der Wald kann ganz schön gefährlich wirken

Bei Dämmerung in den Wald

Wenn ich früh morgens oder noch spät abends in den Wald gehe, überkommt mich hin und wieder das Gefühl von Angst. Oft kann ich diese Angst überwinden und ich wage mich trotz allem in den Wald. Es gibt aber auch Tage, wo die Angst zur Panik wird und dann drehe ich um. Dabei verlasse ich mich stets auf mein Bauchgefühl !

Ich weiss nicht ob es mit all den bösen Märchen (Hänsel und Gretel, Rotkäppchen,…) zusammenhängt, die man in der Kindheit erzählt bekommt oder ob es mit einer realen Erinnerung aus der Vergangenheit zusammenhängt.

Aber wenn die Lichtverhältnisse schwierig sind und man meist alles nur noch grau wahrnehmen tut, können die Gräusche des Windes oder die Rufe der Tiere beängstigend wirken. Ein Knacken der Äste kann einen dann schon in Aufruhr versetzen. Die vielen Schatten, die sich plötzlich zu bewegen scheinen oder die fremden Gerüche. Oft hat man auch das Gefühl beobachtet oder verfolgt zu werden.

Ja, manchmal kostet es wirklich Überwindung in den Wald zu gehen.

Aber eins kann ich Dir sagen:

Es lohnt sich jedes mal !

Eine schöne Belohnung ist immer wieder die Sichtung von Rehen oder anderen Wildtieren :

Aber auch das Auffinden von essbaren Pilzen und Beeren, macht Spass :

Doch der entscheidende Grund, warum es sich immer wieder lohnt in den Wald zu gehen, ist wirklich die Entspannung. Man fühlt regelrecht das Abfallen vom Stress. Es ist als ob innerlich ein Schalter umgelegt wird und Heilung stattfinden kann.



Die schwebenden Gärten von Le Havre

Diese „schwebenden“ oder „hängenden“ Gärten sind in einem alten Fort aus dem 19 Jahrhundert untergebracht und bieten eine Reise durch eine reiche Pflanzenwelt, eine kleine botanische Weltreise.

Ausserdem bietet der Garten, einen wundervollen Panoramablick über das Meer, die Seine-Mündung und die Stadt:

Leider, hat es an dem Tag, als wir die schwebenden Gärten besucht haben, immer wieder kurzweilig geregnet. Aber welch grossartige Sicht, die Gärten bieten, wenn die Sonne scheint, kann sich wohl jeder vorstellen.

Nach unserem Rundgang durch die verschiedenen Themengärten, haben wir noch eine kleine Pause in der Orangerie eingelegt, wo wir in den Genuss von frischen Getränken kamen.

Wer sich für Pflanzen interessiert, dem kann ich die schwebenden Gärten von Le Havre, wirklich gerne empfehlen. Allerdings muss man doch ein wenig mehr Zeit einplanen, denn es gibt so vieles an diesem Ort zu entdecken !



Hier noch eine kleine Reportage (leider auf französisch) :