Archiv der Kategorie: Blog – Garten & Selbstversorgung

Von den Wurzeln der Geschichte zur grünen Zukunft:

Warum Selbstversorgung (wieder) lebenswichtig für unsere Gesundheit ist


Erinnerst du dich an die Geschichten deiner Großeltern oder Urgroßeltern, wie sie ihren eigenen Garten bewirtschafteten, um die Familie zu ernähren? Es war eine Zeit, in der die Verbindung zum Land nicht nur ein Hobby, sondern eine absolute Notwendigkeit war. Heute, in unserer modernen Welt, erleben wir eine faszinierende Rückbesinnung auf diese alte Weisheit. Doch warum wird der Griff zum Spaten und die Lust am Anbau der eigenen Lebensmittel wieder so dringend, gerade für unsere Gesundheit?


Ein Blick zurück: Als der Garten unser Überleben sicherte


Für den Großteil der Menschheitsgeschichte war der eigene Garten – oder das bewirtschaftete Feld – die Lebensader einer jeden Familie. Es ging nicht um Bio-Siegel oder hippe Ernährungstrends, sondern schlicht ums Überleben. Wissen über Anbau, Ernte und Konservierung wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Man kannte die Böden, die Pflanzen und die Jahreszeiten. Diese tiefe Verbundenheit mit der Natur und dem Ursprung der Nahrung war selbstverständlich und bildete die Grundlage für Resilienz und Unabhängigkeit.


Der Wandel der Zeit: Wie wir die Verbindung verloren


Mit der industriellen Revolution und der zunehmenden Globalisierung änderte sich alles. Supermärkte wurden zu unseren Hauptversorgern, und Lebensmittel reisten Tausende von Kilometern, bevor sie auf unserem Teller landeten. Das Wissen über den Anbau schwand, und die meisten Menschen vergaßen, woher ihre Nahrung eigentlich kommt. Bequemlichkeit trat an die Stelle von Autonomie, und die Entfremdung von der Natur nahm ihren Lauf. Wir gaben die Kontrolle darüber ab, was wir essen – und was nicht.

Die Dringlichkeit der Gegenwart: Dein Garten als Gesundheitsquelle


Heute spüren wir die Auswirkungen dieser Entfremdung immer deutlicher. Der Ruf nach nachhaltiger, gesunder und bewusster Ernährung wird lauter. Und genau hier kommt die Selbstversorgung wieder ins Spiel – nicht nur als nostalgisches Relikt, sondern als moderne Antwort auf drängende Fragen:

  • Nährstoffdichte und Reinheit:

Frisch geerntetes Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten haben oft eine höhere Nährstoffdichte als industriell produzierte Ware, die lange Transportwege hinter sich hat. Du hast die volle Kontrolle darüber, welche Samen du säst und ob Pestizide oder chemische Dünger zum Einsatz kommen. Das bedeutet: reine, unverfälschte Lebensmittel direkt aus der Erde auf deinen Tisch.

  • Bewegung und frische Luft:

Gartenarbeit ist nicht nur eine meditative Tätigkeit, sondern auch eine wunderbare Form der körperlichen Bewegung. Graben, Jäten, Pflanzen – all das hält dich fit und bringt dich an die frische Luft. Es ist ein aktiver Ausgleich zum oft sitzenden Alltag und stärkt dein Immunsystem.

  • Mentales Wohlbefinden:

Die Arbeit im Garten ist eine Form der Achtsamkeit. Du bist im Hier und Jetzt, beobachtest das Wachstum, spürst die Erde und verbindest dich mit den Zyklen der Natur. Das reduziert Stress, fördert die Entspannung und schenkt ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit und Erfüllung. Zu sehen, wie aus einem kleinen Samen etwas Essbares wächst, ist ein kleines Wunder, das uns erdet.

  • Ernährungskompetenz und Wertschätzung:

Gerade für Kinder ist es unendlich wertvoll zu sehen und zu lernen, woher unsere Nahrung kommt. Dieses Wissen fördert eine bewusstere Wertschätzung für Lebensmittel und reduziert oft auch die Lebensmittelverschwendung. Wenn du weißt, wie viel Arbeit in einer Tomate steckt, wirfst du sie nicht einfach weg.

  • Resilienz und Unabhängigkeit:

In Zeiten globaler Unsicherheit, sei es durch Klimawandel, Pandemien oder Lieferkettenprobleme, bietet dir der eigene Garten ein Stück weit Unabhängigkeit und Sicherheit. Du schaffst dir eine Quelle der Versorgung, die du selbst kontrollierst.

Ein Ruf zum Handeln: Dein grüner Beitrag zur Gesundheit

Es muss nicht gleich ein riesiger Acker sein. Schon ein paar Kräutertöpfe auf dem Fensterbrett, ein Hochbeet auf dem Balkon oder ein kleines Beet im Garten können der Anfang sein. Jeder noch so kleine Schritt in Richtung Selbstversorgung ist ein Schritt hin zu mehr Gesundheit, mehr Bewusstsein und mehr Verbundenheit mit der Natur.

Wann hast du das letzte Mal die Erde in den Händen gespürt und etwas wachsen sehen, das du später essen konntest? Vielleicht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um diese tiefe, ursprüngliche Verbindung wiederzuentdecken.

Was hältst du davon, die eigenen Wurzeln wieder zu entdecken und ein Stück weit Selbstversorger zu werden? Ich freue mich auf deine Gedanken!


Dahlienfrust, Rosenlust :

Der ewige Kampf im Garten


Es ist jedes Jahr aufs Neue ein Kampf: Kaum zeigen sich die zarten Triebe meiner Dahlien, kommen die Schnecken und fressen sie radikal ab. Es ist wirklich zum Verzweifeln! Man steckt so viel Liebe und Mühe in den Garten, freut sich auf die Blütenpracht und dann ist alles innerhalb kürzester Zeit nur noch ein trauriger Stängelrest. Die Frustration darüber, dass die kleinen Schleimer einem die Arbeit zunichtemachen, ist immens.

Doch inmitten dieses Ärgers gibt es auch einen Lichtblick: Meine Rosen blühen in diesem Jahr so wunderschön wie nie zuvor! Ihre prächtigen Blüten und der betörende Duft sind ein wahrer Trost und entschädigen wenigstens ein bisschen für den Dahlien-Schock. Es zeigt sich mal wieder: Auch wenn ein Teil des Gartens Kummer bereitet, gibt es immer eine andere Ecke, die uns mit ihrer Schönheit erfreut.


Die Rose:

Ein zeitloses Symbol der Liebe in all ihren Facetten


Die Rose ist weit mehr als nur eine wunderschöne Blume; sie ist seit Jahrhunderten ein universelles und tiefgründiges Symbol der Liebe. Ihre Schönheit, ihr Duft und ihre vielfältigen Erscheinungsformen machen sie zum perfekten Boten für die komplexen Emotionen, die die Liebe mit sich bringt. Von leidenschaftlicher Romantik bis hin zu zarter Freundschaft – jede Rose erzählt eine eigene Geschichte.

Am bekanntesten ist die rote Rose, die unmissverständlich für tiefe, romantische Liebe und Leidenschaft steht. Sie ist das klassische „Ich liebe dich“-Statement. Doch auch andere Farben tragen ihre ganz eigene Botschaft:

  • Die rosa Rose symbolisiert Zärtlichkeit, Bewunderung und Dankbarkeit, oft in den Anfängen einer Liebe oder als Ausdruck von Wertschätzung.
  • Weiße Rosen stehen für Reinheit, Unschuld und neue Anfänge, weshalb sie oft bei Hochzeiten zu finden sind und auch für spirituelle Liebe stehen können.
  • Die gelbe Rose hat sich von einem früheren Symbol der Eifersucht zu einem Zeichen für Freundschaft, Freude und Wärme entwickelt.
  • Orangefarbene Rosen drücken Verlangen, Enthusiasmus und Faszination aus – perfekt für eine aufkeimende Leidenschaft.
  • Lavendelfarbene (lila) Rosen stehen für Liebe auf den ersten Blick und eine bezaubernde Faszination.
  • Die seltenen blauen Rosen symbolisieren das Unerreichbare, das Geheimnisvolle oder unerfüllte Sehnsüchte.
  • Grüne Rosen stehen für Neuanfänge, Hoffnung und Harmonie in einer Beziehung.
  • Selbst die fast schwarzen Rosen (sehr dunkles Rot/Lila) tragen eine Botschaft: Sie können für Abschied und das Ende einer Ära stehen, aber auch für einen starken Neuanfang nach einem Abschluss.
  • Mehrfarbige Rosen repräsentieren die Vielfalt und den Enthusiasmus in einer Beziehung, die viele Facetten vereint.

Die Rose fängt die Essenz der Liebe ein – ihre Schönheit, ihre Vergänglichkeit, ihre Stärke (symbolisiert durch die Dornen) und ihre unendlichen Ausdrucksformen. So wird jede Rose, die wir schenken oder empfangen, zu einem stillen, aber beredten Zeugnis der tiefsten menschlichen Gefühle.

Gibt es eine bestimmte Rosenfarbe, die für dich eine besondere Bedeutung hat?




Dieser Duft…

Die erste Pfingstrose hat sich geöffnet. Und sie duftet so gut…

Die Sorte kann ich dir leider nicht mehr   nennen. Aber neben dem Duft, eine tolle Farbe !

Heute hat sich meine zweite Pfingstrose geöffnet. Auch hier weiss ich nicht die Sorte.

Heute, am 7. Juni, trotz des vielen Regens, hat sich die dritte Pfingstrose geöffnet. Sie ist zwar noch nicht ganz offen, aber sie hat ja schon mal eine andere Farbe. Auch hier :  Sorte unbekannt.

Ich freue mich schon auf all die anderen Blumen.

Wünsche dir und deinen Liebsten ein schönes Wochenende. Geniess die Sonne !