Archiv der Kategorie: Blog – Einkochen & Einlegen

Fleisch im eigenen Saft einkochen

Anfangs hatte ich grosse Bedenken, überhaupt rohes Fleisch einzukochen.

Aber nach längerem Einlesen und Anschauen von mehreren Videos (hauptsächlich amerikanische) habe ich mich, trotz der Gefahr von Botulismus, ans Einkochen von rohem Fleisch ran gewagt. Aber nur, weil ich über einen Pressure Canner verfüge, mit einem Weck-Gerät hätte ich es wohl eher nicht getan.

Also, auf zur Schlachthofmetzgerei, um Rinderfleisch und Hühnerfilets zu besorgen.

Meine Einkochgläser bestelle ich meistens im Internet bei : http://www.glaeserundflaschen.de und bin dort als Kundin ganz zufrieden. (Twist-Off-Glas – Rundglas – 720 ml)

Dazu habe ich mir Deckel mit Button bestellt, die sterilisierbar sind, was nichts anderes heisst, als dass sie bis 120 Grad erhitzbar sind und der Button zeigt an, ob das Glas wirklich Vakuum gezogen hat.

Das Fleisch in kleine Stücke schneiden und bis höchstens 3/4 des Glases, locker einfüllen.

Dann den Rand der Glaser mit Essig abputzen, damit sie wirklich ganz sauber sind, dann die Deckel draufschrauben.

Die Gläser in den Pressure Canner stapeln und das Einkochverfahren beginnen. Die Gläser müssen auf jeden Fall 90 Minuten unter Druck eingekocht werden.

Das Einkochverfahren mit dem Pressure Canner, werde ich an anderer Stelle genauer erklären, doch hier würde das zuviel Platz einnehmen.

Und ich muss zugeben, dass ich dann doch erstaunt war über die Flüssigkeitsmenge, die das Fleisch abgegeben hat.

Hier kommen die Gläser gerade aus dem Pressure Canner :


Wer sich gerne mehr über das Einkochen mit dem Pressure Canner einlesen möchte, dem kann ich folgende Bücher empfehlen:

Meine Bücher sind in englischer Sprache, ob es sie auf Deutsch gibt, kann ich so aus dem Stegreif so gar nicht sagen. Das muss jeder für sich selbst rausfinden.


Gemüsepulver selbst herstellen

Wenn du nicht genau weisst, was du mit deinem übrig gebliebenem Gemüse machen sollst, dann kannst du es für dein eigenes Gemüsepulver trocknen.

Dazu schneide ich das Gemüse klein und lege es zum Trocknen in meinen Dörrautomat.

Bei mir waren die 9 Etagen voll.

Lauch – Zwiebeln – Möhren – Paprika – Tomaten

Und wenn nach stundenlangem Dörren bei niedriger Temperatur dann alles gut getrocknet ist, gebe ich das Gemüse portionsweise in ein Glas und zerkleinere es mit einem Handmixer.

Ok, ich hätte es noch feiner mixen können, doch mir gefällt die Konsistenz so am besten. Jeder kann das aber schliesslich machen, wie er es will oder für sich gut findet.

Aus anfänglich 9 Etagen Gemüse sind am Ende ein Glas mit einem Inhaltsvermögen von 720 ml Gemüsepulver rausgekommen.

Wer so ein Pulver schon mal selbst hergestellt hat, der weiss wie lecker es riecht. Der Duft durchdringt die ganze Küche !


Beef Jerky – Dörrfleisch

Habt ihr auch schon selbst getrocknetes Fleisch hergestellt ?

Ich spreche hier von Beef Jerky.

Ich glaube, ich habe das bis jetzt so fünf oder sechs mal gemacht und immer, war das Fleisch ratzfatz aufgegessen.

Dazu braucht man nicht viel :

  • Rindfleisch
  • leckere Marinade
  • Dörrautomat

Obwohl man das Fleisch auch im Backofen trocknen könnte, ziehe ich den Dörrautomat vor.

Zuerst habe ich das Fleisch in kleine Streifen geschnitten und es dann für 24 Stunden in eine selbst hergestellte Marinade eingelegt, bevor das Fleisch dann trocken getupft und im Dörrautomat getrocknet wird.

Nach einigen Stunden, sieht das Fleisch dann so aus. Schon nicht schlecht, aber immer noch nicht trocken genug. Ich hätte aber auch das Fleisch feiner schneiden können, dann hätte es nicht so lange gedauert.

Weitere Stunden später, sah das Ganze schon so aus und war fast fertig. Ich habe damals den Trocknungsvorgang zu diesem Zeitpunkt beendet, weil ich einfach zu ungeduldig war. Es hätte noch ein bissel trocknen können, doch da wir das Fleisch ziemlich zeitnah verputzt haben, war das kein Problem. Heute würde ich es noch ein bissel länger im Dörrautomat drin lassen.