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Waschmittel aus Kastanien

Ich war gestern Mittag in Weiswampach kurz am See spazieren. Bei so tollem Spätsommer-Wetter muss man einfach raus und das Wetter noch bissel geniessen.

Gleich am Anfang des Grundstücks stand ein Kastanienbaum mit etlichen Kastanien. Während ich als Kind gerne die Kastanien zum Basteln nutze, fragte ich mich, was ich damit anfangen könnte.

Und da fiel mir nichts anderes ein, als Waschmittel daraus zu machen.

Wie also stellt man aus Kastanien Waschmittel her ?

Im Grunde geht es ganz einfach und noch besser mit ganz frischen Kastanien, die noch nicht so fest sind.

Sammele die Kastanien, säubere sie vom Dreck und hacke sie fein. Damit die fein gehackten Stücke nicht zu schimmeln beginnen, solltest du sie trocknen.

Und jedes Mal, wenn du die Kastanien nun zum Waschen nutzen möchtest, nimmst du ein wenig von den getrockneten Stücken und legst sie über Nacht in Wasser ein. Es geht aber auch kürzer. Die Flüssigkeit wird dann milchig, dies geschieht, weil sich die Saponine aus den Kastanien löst.

Auszug aus Wikipedia:

Saponine werden so bezeichnet, da sie beim Schütteln mit Wasser oft einen seifenartigen Schaum ergeben. Demgemäß steht auch eine allgemeine Wirkungsweise dieser Verbindungsklasse im Vordergrund, die mit der Detergenzeigenschaft zusammenhängt. Saponine bilden im Allgemeinen stabile Schäume, zeigen häufig hämolytische Aktivität, beeinflussen die Membranpermeabilität, komplexieren Cholesterin, haben mitunter einen bitteren Geschmack.

Dann solltest du das Ganze abseihen und das milchige Wasser kannst du dann als Waschmittel nutzen. Entstanden ist ein rein ökologisches Waschmittel !

Versuch es doch einfach mal aus !


Knoblauchpaste herstellen

Du kannst ganz leicht deine eigene Knoblauchpaste herstellen. Alles, was du brauchst sind folgende Zutaten:

  • Knoblauch
  • Zitrone
  • Salz
  • Oel

Ich habe den Knoblauch zerdrückt, dann in ein gesäubertes Glas gegeben, mit Zitronensaft übergossen, ein wenig Salz hinzugefügt und dann mit Oel bis zum Rand aufgefüllt.

Ach ja, vorher noch durchgerührt und das Glas dann in den Kühlschrank gestellt


Erst mal durchtesten

Da der Winter nun in grossen Schritten naht, wird es Zeit, die Wärmequellen durchzutesten, man will ja schliesslich nicht kalt sitzen, wenn der Strom (mal) ausfällt.

Qlima Petroleum-Ofen, brennt gut, erzeugt auch genug Hitze. Beim Anzünden und Löschen stinkt es doch sehr.

Alpen Camping, 2 in 1 tragbare Gasheizung und Kocher, funktioniert mit einer Kartusche, kann aber auch an eine Gasflasche angeschlossen werden. Eine Kartusche soll bis zu 3 Stunden brennen, hängt natürlich davon ab, ob man den Regler hochstellt oder doch auf klein lässt.

Kochen werde ich auf diesem Ding nicht, da ich dafür meinen Raketenofen habe.

Da ich persönlich nicht so auf den Gebrauch von Gas stehe, werde ich die 2 in 1 Gasheizung wirklich nur nutzen, wenn wirklich Not am Manne ist.

Ganz wichtig bei beiden Optionen : Stosslüften !
Ich möchte hier ausdrücklich darauf hinweisen, dass sonst die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung droht !

Persönlich würde ich lieber auf einen Holzofen zurückgreifen, doch diese Option bietet sich mir hier nicht an.

Wenn du dich auch mit solchen Dingen eingedeckt hast, solltest du dich schon vorher mit deren Handhabung vertraut machen. Denn es wäre doch ein bissel blöd, wenn du plötzlich im Dunkeln erst mal anfangen müsstest die Beschreibung durchzulesen.

Falls es dir hilft, meist findest du auf Youtube kleine Gebrauchsvideos zu diesen Produkten.


Ist jetzt nicht unbedingt der obere Petroleum-Ofen, doch die Handhabung ist fast gleich.