Heute übernachte ich das erste mal im Chalet, doch irgendwie klappt das mit dem Schlafen nicht. Ich lag zwar schon im Bett, bin dann doch nach einer Stunde wieder aufgestanden.
Selbst die Wärmeflasche hat nicht geholfen.
Ich leide wohl unter dem First Night Effect. Laut Wissenschaftler bleibt dabei ein Teil des Gehirns aktiv, um Gefahren rechtzeitig erkennen zu könnnen, während die andere Hälfte des Gehirns versucht sich zu erholen. Das bedeutet, dass unser Körper uns in der ungewohnten Umgebung zu schützen versucht. Unser Hirn lässt einen Teil Nachtwache halten, was eine schlechtere Schlafqualität zur Folgen hat.
Da ich gar nicht schlafen konnte, bin ich aufgestanden und habe mich an den PC gesetzt. Im Hintergrund schaue ich mir die erste Staffel von Criminal Minds an.
Aber weisst du worauf ich mich am meisten freue ?
Auf das Vogelgezwitscher am Morgen. Mal schauen, vielleicht kann ich ja eine Aufnahme mit dem Handy machen.
Aber jetzt , werde ich mich meiner Serie widmen, in der Hoffnung dadurch müde genug zu werden um endlich schlafen zu können.
Hier kommt, wie angekündigt, das Rezept für die Gyoza :
Für den Teig brauchst du :
220 g Weizenmehl
1 TL Salz
160 ml heisses Wasser
Kartoffelstärke
Für die Füllung brauchst du :
200 g Schweinehackfleisch
300 g Spitzkohl
2 Stangen Frühlingszwiebeln
1 daumengrosses Stück Ingwer
1 Knoblauchzehe
1/2 Tasse heisses Wasser
1 TL Hühnerbrühenpulver
2 TL Salz
1 EL Sesamöl
1 EL Sojaöl
schwarzer Pfeffer
etwas Oel
Für den Teig vermischst du zuerst das Weizenmehl und das Salz in einer großen Schüssel. Nach und nach das heiße Wasser dazugeben. Ich habe das Kneten der Küchenmaschine überlassen, so 5 Minuten lang, dann den Teig zu einer Kugel geformt und mit einem feuchten Handtuch bedeckt bei Zimmertemperatur für ca. 30 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit kannst du dich um die Füllung für die Gyoza kümmern. Dazu das Hühnerbrühenpulver in 30 ml lauwarmen Wasser auflösen. Den Spitzkohl, die Frühlingszwiebeln, die Knoblauchzehe und den Ingwer klein hacken (Ich habe den Ingwer weggelassen, ausserdem habe ich die doppelte Menge gemacht).
Das Gemüse und das Hackfleisch in eine große Schüssel geben und mit den Händen vermengen.
Dann kannst du die Masse mit der Hühnerbrühe, Sesamöl, Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken und alles noch einmal gut verkneten.
Jetzt kannst du den Teig in 4 Stücke teilen und jedes Stück zu einer langen Rolle formen. Jede Rolle mit einem Messer in 8-10 gleich große Stücke teilen.
Dann kannst du jedes Stück zu einer kleinen Kugel formen. Jede Kugel mit einer Hand plattdrücken und die Oberfläche mit Kartoffelstärke bemehlen. Mit Hilfe eines dünnen Nudelholzes (hatte ich gerade leider nicht zur Hand, da musste halt eine Weinflasche dran glauben) zu einem runden Fladen ausrollen und die Oberfläche nochmals mit Kartoffelmehl bestäuben.
Nun kannst du die Teigfladen befüllen. Dazu einen Teigfladen auf die Hand nehmen, ein bisschen von der Füllung darauf geben und den Teig mit den Fingern „faltend“ verschließen. (Brauche ich wohl noch bissel Uebung)
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gyoza hineingeben. Wenn die Teigtaschen zu brutzeln anfangen, gibst du heißes Wasser dazu und schließt die Pfanne direkt mit einem Deckel. Die Herdplatte auf eine mittlere Hitze reduzieren.
Die Gyoza so lange dämpfen, bis das Wasser fast verdampft ist. Anschließend noch etwas Öl mit einem Esslöffel über die Teigtaschen gießen und die Gyoza unten knusprig anbraten.