Nicht die Glücklichen sind dankbar.
Francis Bacon
Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.
Archiv für den Monat September 2022
Die schwebenden Gärten von Le Havre
Diese „schwebenden“ oder „hängenden“ Gärten sind in einem alten Fort aus dem 19 Jahrhundert untergebracht und bieten eine Reise durch eine reiche Pflanzenwelt, eine kleine botanische Weltreise.


























Ausserdem bietet der Garten, einen wundervollen Panoramablick über das Meer, die Seine-Mündung und die Stadt:








Leider, hat es an dem Tag, als wir die schwebenden Gärten besucht haben, immer wieder kurzweilig geregnet. Aber welch grossartige Sicht, die Gärten bieten, wenn die Sonne scheint, kann sich wohl jeder vorstellen.
Nach unserem Rundgang durch die verschiedenen Themengärten, haben wir noch eine kleine Pause in der Orangerie eingelegt, wo wir in den Genuss von frischen Getränken kamen.
Wer sich für Pflanzen interessiert, dem kann ich die schwebenden Gärten von Le Havre, wirklich gerne empfehlen. Allerdings muss man doch ein wenig mehr Zeit einplanen, denn es gibt so vieles an diesem Ort zu entdecken !
Hier noch eine kleine Reportage (leider auf französisch) :
Irgend wo steckt noch ein Denkfehler drin
Ich habe ja schon in der Vergangenheit berichtet, dass ich All-In gegangen bin und eine grundlegende Veränderung in meinem Leben hervorrufen wollte.
Ich habe die sogenannte Probe aufs Exempel gestartet.
Ich habe mit einem Visionboard gearbeitet, mir mein Ziel bildlich vorgestellt, reingefühlt, wie es sich anfühlt, wenn mein Wunsch sich erfüllt hätte und doch hat es mit der Umsetzung des Wunsches, zumindest bis jetzt, noch nicht ganz geklappt.
Ich bin in die Entspannung gegangen und habe mich auf die Erfüllung des Wunsches gefreut.
Klar, hat sich meine Sicht aufs Leben verändert, ich bin entspannter geworden, meine Bereitschaft sofort in Panik zu verfallen, konnte ich umwandeln, in mehr Gelassenheit gegenüber dem Leben. Ich bin innerlich ruhiger geworden, was mir ein besseres Lebensgefühl beschert hat.
Ich kann nicht sagen, dass sich gar nichts getan hat, denn ich durfte viele schöne Momente mit meiner Familie erleben und Dinge tun, wovon ich vorher dachte, dass ich sie mir finanziell nicht erlauben könnte.
Auch durfte ich für ein paar Tage in das Leben eintauchen, was ich mir eigentlich für mich selbst, sehr gut vorstellen könnte.
Dies hat mit meiner letzten Reise zu tun, obwohl ich ja zugeben muss, dass auch die, ganz anders geplant war. Eigentlich sollte es an einen ganz anderen Ort gehen, nämlich in die Toskana und doch hat es mich an die Küste der Normandie verschlagen.




Kurz geplant, dann Sachen eingepackt und los ging es. Eigentlich ganz spontan, obwohl ich ja genau damit meine Probleme habe. Denn eigentlich bin ich ein richtiger Kopfmensch und muss alles tausend mal überdenken, bevor ich etwas in Angriff nehme.
Ich durfte einen kleine Einblick in ein ganz anderes Leben erhaschen. Es war, als ob das Universum mich fragen wollte, ob diese Lebensweise wirklich die Richtige für mich ist.
In den letzten Jahren musste ich stets mit einer inneren Zerrissenheit kämpfen. Ich habe mir so sehr ein ganz anderes Leben gewünscht und habe mir geistig, verschiedene Lebensweisen angesehen. Doch auch in diesen Vorstellungen, sagte mir immer wieder eine innere Stimme (mein falsches Selbst), dass ich mir keinen anderen Lebensstandard leisten könnte, oder dass das einfach nicht mein Ding wäre.
Mein innerer Saboteur, oder mein falsches Ich, ist der Speicherort meines Bewusstseins, wo alle Zurückweisungen und meine Reaktion (Empfindungen und die daraus resultierende Gedanken) darauf abgespeichert sind. Er spult nur die Reaktionen meiner Vergangenheit ab, ober anders ausgedrückt, er ist ein erlerntes Gedankenmuster.
Dieses erlernte Gedankenmuster zu ersetzen, dauert bei mir halt ein wenig länger.
Wahrscheinlich, weil ich so lange an dieser falschen Realität festgehalten habe. Mein Bewusstsein muss lernen, dass diese Gefühle und Gedanken, die bei den erlebten Zurückweisungen gespeichert wurden, nicht der Realität entsprechen, sondern ganz allein auf einer Illusion beruhen.
Im Grunde muss ich diesen Speicherort löschen und / oder mit ganz neuen Erfahrungen überschreiben.
Ja, ich habe auch gehofft, dass es schneller geht. Aber leider, wurde ich eines Besseren belehrt.
Es stimmt schon, dass unser gewohntes Ich, die stärkste Gewohnheit ist, die es aufzugeben gilt.
Aber ich gebe nicht auf, ich halte an meinen Träumen fest und glaube ganz fest an deren Realisierung.
Es gibt nur eine bewundernswerte Form der Imagination :
Sean O’Faolain
die Imagination, die so stark ist,
dass sie eine neue Wirklichkeit erzeugt,
dass sie Dinge geschehen lässt.
Buchempfehlung – Dutch Oven
Da ich gerade einen Post über meine neuen Töpfe veröffentlicht habe,
möchte ich hier nun ein paar Bücher zum Thema vorstellen :














Mir ist bewusst, dass es bestimmt noch viele andere tolle Bücher zu diesem Thema gibt, doch dieses Bücher hier, befinden sich in meiner Sammlung. Solltest du noch andere gute Bücher kennen, darfst du sie gerne vorschlagen.
Und falls dich dieser Beitrag dazu inspiriert hat, dir nun solch einen Topf zuzulegen, freue ich mich darüber. Gerne kannst du über deine Erfahrungen berichten und / oder Bilder in den Kommentaren hinterlassen.
Ansonsten wünsche ich viel Spass damit !